Landesgewerbeamt Baden-Württemberg: Personalakten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 500 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Wirtschaftsministerium
1875-1988
Vorbemerkung: Zur Behördengeschichte wird verwiesen auf die Repertorien E 170 (Zentralstelle für Gewerbe und Handel), E 170 b (Technische Beratungsstelle des Landesgewerbeamts) und EL 500 I. Der Bestand EL 500 II setzt sich zusammen aus Teilen der Ablieferungen des Landesgewerbeamts Baden-Württemberg in Stuttgart vom 15.03.1982 (Umfang 11,0 lfd. m; vgl. Tgb. Nr. 927/82) und vom 24.11.1982 (Umfang 1/3 lfd. m; vgl. Tgb.-Nr. 3877/82), die unter der Signatur EL 500/2 zusammengefaßt worden waren. Nach Ordnung und Verpackung der Personalakten des Zugangs vom 15.03.1982 durch Frau Anita Hundsdörfer 1983 verringerte sich dieser Teilbestand auf 9,4 lfd. m. Die entsprechende Aufbereitung der Ablieferung vom 24.11.1982 erfolgte im Rahmen der Verzeichnung des gesamten neu gebildeten Personalaktenbestandes EL 500 II, die Herr Walter Dörr in den Monaten Mai bis September 1989 vorgenommen hat. Der Bestand enthält die beim Landesgewerbeamt (bzw. der Vorgängerbehörden in beiden Landesteilen) geführten Personalakten von Beamten, Angestellten und Arbeitern dieser Oberbehörde sowie der nachgeordneten Dienststellen (Eichämter). Die Laufzeit dieser Akten reicht vereinzelt bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die EDV-Erfassung der für die Titelaufnahme verwendeten MIDEPER-Formulare nahm Frau Hildegard Aufderklamm vor; die Abschlußarbeiten besorgte der Unterzeichnete. Der Bestand EL 500 II umfaßt jetzt 1283 Büschel = 10,9 lfd. m. Ludwigsburg, Februar 1990 Wolfgang Schneider
1270 Büschel (12,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ