Untersuchung gegen die stud. jur. Carl Hermann Naatz und Konsorten wegen eines Duells im Nelsonschen Haus in Eldena
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UG 123
N 9
Sortierung: 00123
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.01. Criminalia >> 03.01.01.01. Duelle und Mensuren
Jan. - Apr. 1847
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: stud. jur. Philipp Wandel, stud. med. Hermann Wilcke, stud. oec. Adolph Meyer, stud. jur. Hellmuth Adolph Geerds, stud. jur. Max Simon, stud. oec. Carl Johann Bachmann. - Verhandlung mit: Fritz Burwitz (16. Jan. 1847). - Vernehmungen von: stud. oec. Leon Opalsky, stud. oec. Carl Johann Bachmann, stud. jur. Philipp Wandel, stud. med. August Beutner (18. Jan. 1847), stud. med. Hermann Wilcke (25. Jan. 1847), stud. oec. Adolph Meyer (26. Jan. 1847), stud. oec. Adolph Meyer, stud. oec. Wilhelm von Somnitz, stud. oec. Otto Strübing (28. Jan. 1847), stud. jur. Hellmuth Adolph Geerds, stud. jur. Max Simon, stud. oec. Carl Johann Bachmann, stud. jur. Naatz. - Äußerung des Direktors Baumstark zur Führung des stud. oec. Adolph Meyer. - Nennung der Sekundanten durch stud. oec. Adolph Meyer. - Erklärung zur Verwendung von Waffen beim Duell durch stud. oec. Adolph Meyer. - Beauftragung des Pedellen Jodefahrt zur Anstellung von Ermittlungen zum Duell. - Bericht des Pedellen Jodefahrt über das Duell. - Erkenntnis (8. Feb. 1847). - Steckbrief: stud. oec. Adolph Meyer. - Strafe: Karzer und Consilium abeundi.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ