Oberförsterei Nienover (Bestand)
Show full title
NLA HA, Hann. 182 Nienover
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.2 Oberförstereien im Reg. Bezirk Hildesheim
1826-1929
Enthält: u.a. Abschätzungen und Vermessung, Grenzsachen, Holzwirtschaft, Holzabgaben und -taxen, Jagd, Forstkultur, Nebennutzung, Personalia, Forstschutz, Berechtigungen
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahr 1867 wurde das bisherige Forstrevier Uslar mit Bodenfelde, Schönhagen und Kammerborn zur Oberförsterei Uslar (Sitz: Bodenfelde) ausgebaut. 1876 wurde diese Oberförsterei in Oberförsterei Nienover umbenannt, während die bisherige Oberförsterei Schoningen in Oberförsterei Uslar umbenannt wurde (vgl. Amtsbl. für Hannover 1876 S.262). Die Oberförsterei Nienover setzte sich zusammen aus den Schutzbezirken Bodenfelde, Schönhagen, Polier und Nienover (Staatshandbuch über die Provinz Hannover 1900 S. 181, 1910 S. 214).
Die Oberförsterei Nienover gehörte zur Forstinspektion Uslar (ab 1876 Solling genannt; vgl. Amtsbl. für Hannover 1876 S. 286). Ab 1934 war das Forstamt Nienover dem Regierungsforstamt Hildesheim unterstellt (Staatshandbuch über den Preuß. Staat 1935 S. 615). Es umfasste 1937 die Revierförstereien Bodenfelde, Nienover, Polier und Schönhagen (Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 167).
Bestandsgeschichte: Der Bestand gelangte 1966 in das Hauptstaatsarchiv Hannover (Acc. 57/66), wurde jedoch erst 1978/1979 zusammen mit weiteren Forstakten geordnet und der Benutzung zugänglich gemacht. Die Akten umfassen die Zeit von 1826 bis 1929. Einzelne Aktenbände sind ihrer Provenienz wegen zu den Beständen Hann. 82a Uslar (Forstinspektion Uslar und Hann. 74 Uslar (Amt Uslar) gelegt worden.
In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Nienover ist bislang lediglich folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Nienover eingegangen:
- Acc. 57/66
Akten der Oberförsterei Uslar finden sich (auch) im Bestand Hann. 182 Uslar. Die Akten des Forstamtes Nienover nach 1945 werden dem Bestand Nds. 660 Uslar zugeordnet.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Eveline Noffke (1980), Christiane Drewes (2010)
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahr 1867 wurde das bisherige Forstrevier Uslar mit Bodenfelde, Schönhagen und Kammerborn zur Oberförsterei Uslar (Sitz: Bodenfelde) ausgebaut. 1876 wurde diese Oberförsterei in Oberförsterei Nienover umbenannt, während die bisherige Oberförsterei Schoningen in Oberförsterei Uslar umbenannt wurde (vgl. Amtsbl. für Hannover 1876 S.262). Die Oberförsterei Nienover setzte sich zusammen aus den Schutzbezirken Bodenfelde, Schönhagen, Polier und Nienover (Staatshandbuch über die Provinz Hannover 1900 S. 181, 1910 S. 214).
Die Oberförsterei Nienover gehörte zur Forstinspektion Uslar (ab 1876 Solling genannt; vgl. Amtsbl. für Hannover 1876 S. 286). Ab 1934 war das Forstamt Nienover dem Regierungsforstamt Hildesheim unterstellt (Staatshandbuch über den Preuß. Staat 1935 S. 615). Es umfasste 1937 die Revierförstereien Bodenfelde, Nienover, Polier und Schönhagen (Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 167).
Bestandsgeschichte: Der Bestand gelangte 1966 in das Hauptstaatsarchiv Hannover (Acc. 57/66), wurde jedoch erst 1978/1979 zusammen mit weiteren Forstakten geordnet und der Benutzung zugänglich gemacht. Die Akten umfassen die Zeit von 1826 bis 1929. Einzelne Aktenbände sind ihrer Provenienz wegen zu den Beständen Hann. 82a Uslar (Forstinspektion Uslar und Hann. 74 Uslar (Amt Uslar) gelegt worden.
In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Nienover ist bislang lediglich folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Nienover eingegangen:
- Acc. 57/66
Akten der Oberförsterei Uslar finden sich (auch) im Bestand Hann. 182 Uslar. Die Akten des Forstamtes Nienover nach 1945 werden dem Bestand Nds. 660 Uslar zugeordnet.
Stand: Juli 2010
Bearbeiter: Eveline Noffke (1980), Christiane Drewes (2010)
2,7
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990, Sollingverein Uslar e. V. (Hrsg.): Das Sollingische Forstbereitungsprotokoll für die Ämter Uslar, Niennover, Lauenförde, Hardegsen und Erichsburg : 1735 - 1736 ; mit einem Auszug aus der Fleischmannschen Forstchronik/ Transkription der Handschriften: Gerhard Brodhage; Holzminden: Mitzkat, 1999 - 192 S.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- 1 Staatliche Bestände (Archival tectonics)
- 1.12 Preußische Provinz Hannover (Archival tectonics)
- 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten (Archival tectonics)
- 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden (Archival tectonics)
- 1.12.7.2.2 Oberförstereien im Reg. Bezirk Hildesheim (Archival tectonics)