Wilhelm von Winstein (Wyn-) und seine Frau Elisabeth von Kirkel (Kyrkel) bekunden, mit Rat ihrer Freunde und der lehnsherrlichen Zustimmung des Bischofs von Speyer (Spiren) für eine bereits gezahlte Summe Johann Grafen von Sp., Herren zu Kreuznach (Crutzenachen), und seinen Erben ihre Burg Dahn (Tanne) mit Gericht, Leuten, Dörfern, Gülten, Gütern, Wasser, Wäldern, Weiden, Fischereien, Feldern, Rechten und Gewohnheiten, Herrschaften, Wasserläufen, Jägerei und Vogtei verkauft zu haben, wie Wilhelm sie innehatte und seine Vorfahren sie auf ihn gebracht haben. (1) Wilhelm und (2) Elisabeth siegeln.
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Wilhelm von Winstein (Wyn-) und seine Frau Elisabeth von Kirkel (Kyrkel) bekunden, mit Rat ihrer Freunde und der lehnsherrlichen Zustimmung des Bischofs von Speyer (Spiren) für eine bereits gezahlte Summe Johann Grafen von Sp., Herren zu Kreuznach (Crutzenachen), und seinen Erben ihre Burg Dahn (Tanne) mit Gericht, Leuten, Dörfern, Gülten, Gütern, Wasser, Wäldern, Weiden, Fischereien, Feldern, Rechten und Gewohnheiten, Herrschaften, Wasserläufen, Jägerei und Vogtei verkauft zu haben, wie Wilhelm sie innehatte und seine Vorfahren sie auf ihn gebracht haben. (1) Wilhelm und (2) Elisabeth siegeln.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 285
Sp. U 999
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1301-1350
1339 August 9
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 285. Deutsch. Sgg. angeh., grün, rund. 1) 2,5 cm DM. Im Siegelfeld Wappenschild (aufsteigende Spitze, oben links eine Rose). U.: + S.WILHELMI.D(E).WINSTEI(N). 2) 1,9 cm DM, schlecht ausgeprägt. Im Siegelfeld Wappenschild (Zickzackbalken). U. nicht lesbar. Abschr.: KA 67/1340 fol. 132'. M 383/12 fol. 111.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Der gebin ist u{o}ffe sante Laurentius abinde 1339."
Originaldatierung: "Der gebin ist u{o}ffe sante Laurentius abinde 1339."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 285. Deutsch. Sgg. angeh., grün, rund. 1) 2,5 cm DM. Im Siegelfeld Wappenschild (aufsteigende Spitze, oben links eine Rose). U.: + S.WILHELMI.D(E).WINSTEI(N). 2) 1,9 cm DM, schlecht ausgeprägt. Im Siegelfeld Wappenschild (Zickzackbalken). U. nicht lesbar. Abschr.: KA 67/1340 fol. 132'. M 383/12 fol. 111.
Originaldatierung: "Der gebin ist u{o}ffe sante Laurentius abinde 1339."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 285. Deutsch. Sgg. angeh., grün, rund. 1) 2,5 cm DM. Im Siegelfeld Wappenschild (aufsteigende Spitze, oben links eine Rose). U.: + S.WILHELMI.D(E).WINSTEI(N). 2) 1,9 cm DM, schlecht ausgeprägt. Im Siegelfeld Wappenschild (Zickzackbalken). U. nicht lesbar. Abschr.: KA 67/1340 fol. 132'. M 383/12 fol. 111.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ