XI. Forum Ost-West 2015
Vollständigen Titel anzeigen
Gliederung
Best. 30 Kulturbüro Kulturbüro
Kulturbüro >> Kunst- und Kulturförderung durch den Kreis >> FOW - Forum Ost-West
2015 konzentriert sich das elfte mehr auf den sehr persönlichen Kontakt. Workshops wie der der Musikschulen prägen FORUM von Beginn an und stiften immer wieder Freundschaften auch jenseits des gemeinsamen Musikmachens. Die intensiven literarischen Erkundungen des V. und X. Mals werden in 2015 mit drei Autoren fortgeschrieben, die für sehr unterschiedliche Positionen stehen: Die Romane eines jungen Schriftstellers (Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung und Kelag-Preis des Klagenfurter Bachmann-Wettbewerbs), das engagierte Kinder- und Jugendbuch, das für den Deutschen Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert wurde und das beinahe allgegenwärtige Genre des Regionalkrimis. Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Welle können wir Ihnen den Mitschnitt zur Veranstaltung vom 11. Juni 2015 hier zur Verfügung stellen. Das elfte FORUM beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit Musik und Literatur aus Deutschland und Polen. Schüler der Musikschulen aus Leichlingen, Wermelskirchen und dem polnischen Tychy gaben ein großes Konzert in Wermelskirchen. Zum Kennenlernen der mehr als siebzig Jugendlichen aus Deutschland und Polen gab es ein mehrtägiges Rahmenprogramm, unter anderem mit einer Besichtigung von Schloss Burg. Der Schriftsteller Matthias Nawrat stellte sein neues Buch Unternehmer am Gymnasium in Odenthal vor. Er wurde 1979 im polnischen Opole geboren und lebt heute in Berlin. In Hannover lebt der Übersetzer, Autor und Verleger Adam Jaromir. Er wurde 1971 in Bielsko-Biała geboren. Mit seinem Buch Fräulein Esthers letzte Vorstellung – Eine Geschichte aus dem Warschauer Ghetto vermittelte er Kindern und Jugendlichen in Overath und Burscheid einen Eindruck vom Holocaust. Mit Schülern der Hauptschule Wermelskirchen bereitete er eine Exkursion ins Jüdische Museum Warschau vor. Der Krimiautor Sören Bollmann, 1970 in Duisburg geboren, lebt seit dem Jahr 2000 in Frankfurt (Oder). Auf der anderen Seite des Flusses liegt das polnische Słubice, in der sich auch ein Wikipedia-Denkmal befindet. Bollmann stellte seine Bücher Mord in der halben Stadt und Einbruch in die halbe Stadt am Berufskolleg in Bergisch Gladbach und an der Gesamtschule Kürten vor. Die Journalistin Barbara Coellen von der Polen-Redaktion der Deutschen Welle und Susanne Bonenkamp vom FORUM OSTWEST führten ein Gespräch mit Bollmann über Literatur und Zukunft in der „Doppelstadt“. Bollmann ist im Hauptberuf Leiter des Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrums. Die kommunale deutsch-polnische Zusammenarbeit steht unter dem Motto „Investition in die Zukunft durch das Überwinden der Grenzen.“
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ