01.01.02 A, A 3762
Ju 13
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.07 Justizverwaltung und Strafvollzug >> 2.07.01 Justizwesen allgemein
1808 - 1866
Enthält: Magistrat wider Stadtrichter Petri, die Zuziehung des Stadtsekretärs zu den Actibus voluntariae Jurisdictionis betr. 1808; (Organisation der Gerichtshöfe etc. in Napoleonischer Zeit vergl. Re 33/ 1810); Circulare: Festlegung der Audienztage 1815; Zuständigkeit der Militärgerichte 1808 und 1816; Datum des Insinuationstages soll der Gerichtsfrohne auf Wunsch der Advokaten vermerken 1817; Verordnung, das rechtliche Verfahren an den Gogerichten betr. (gedruckt) 1817; Bürgerrecht Syndicus Heldmann 1826/27; Fürstlich Lippische Untersuchungskommission Militärgericht 1816-1848; Zuständigkeit des Untersuchungsrichters Clemen am Hauptsteueramt betr. 1842; Landesherrliche provisorische Verordnung, die Abstellung mehrerer Prozessgebrechen betr. 1854; Festlegung der Kompetenz von 50 Rth. auf 100 Rth. betr. 1850; die widerrufliche Beschäftigung des Auditors Carl Ernst bei der hies. Justiz- und Kriminalverwaltung betr. 1866, dabei Entwurf einer Instruktion; Patrimonialgerichtsbarkeit betr. (Städt. Gerichtsbarkeit und Landesherrschaft) Akten der Stadtverordneten 1857ff.; Zweckmäßige Veränderungen in der hiesigen Justizverwaltung betr. (alte Sign. III, VI, 7) 1864
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ