Die Gemeinde in Audigast sowie als Mitkläger die dortigen Pferdefröner von dieskauischen Anteils, Michael Jahn und Konsorten, die dortigen Erbdrescher, Adam Heyne und Konsorten, sämtliche Schnitter [Kornschneider] und Fröner, Hans Stein und Konsorten, Maria Dittmann, Christine Schmuhl, Georg und Andree Bastanig, die hinterlassenen Erben von Maria Müller, namentlich Andree und Joseph Müller, auch die Erben von Hans Pretzel, die Witwe Maria Pretzel und die Geschwister Maria, Rosina, Hans Christian Pretzel durch ihren Vormund Andree Morenz, ebenfalls Georg Stünz und Maria Schumann, gegen Rudolph von Ponickau zu Audigast, königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Major, wegen der Dienste und anderer Differenzen (Kanzleiakten) , Bd. 2
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Die Gemeinde in Audigast sowie als Mitkläger die dortigen Pferdefröner von dieskauischen Anteils, Michael Jahn und Konsorten, die dortigen Erbdrescher, Adam Heyne und Konsorten, sämtliche Schnitter [Kornschneider] und Fröner, Hans Stein und Konsorten, Maria Dittmann, Christine Schmuhl, Georg und Andree Bastanig, die hinterlassenen Erben von Maria Müller, namentlich Andree und Joseph Müller, auch die Erben von Hans Pretzel, die Witwe Maria Pretzel und die Geschwister Maria, Rosina, Hans Christian Pretzel durch ihren Vormund Andree Morenz, ebenfalls Georg Stünz und Maria Schumann, gegen Rudolph von Ponickau zu Audigast, königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Major, wegen der Dienste und anderer Differenzen (Kanzleiakten) , Bd. 2
10079 Landesregierung, Nr. Loc. 13846/08 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: L. Nr. 46. (16.)
10079 Landesregierung
10079 Landesregierung >> Archivalien
1734 - 1736
Enthält u. a.: Liste mit Denunziationssachen bezüglich Rudolph von Ponickaus und seiner Untertanen mit Beschreibung, Aktenverweis und resultierender Strafe, undatiert (Bl. 248-255).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:07 MEZ
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