Raketenabteilung-9 (Bestand)
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BArch DVH 24-13
call number: DVH 24-13
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Landstreitkräfte
1962-1985
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 11. Mai 1962 lt. Befehl Nr. 17/61 als selbständige Artillerie-Abteilung-9
Umbenennung: 07. Oktober 1967 lt. Anordnung Nr. 30/67 Chef Militärbezirk V in Raketenabteilung-9
Standort: Eggesin, Garnison Spechtberg
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 9. Panzerdivision
Struktur:
Bis 01. Dez. 1971 vier Startbatterien
Ab 01. Dez. 1971 zwei Startbatterien mit je zwei Feuerzügen:
- Stab
- Führungszug
- 1. Batterie
- 2. Batterie
- Technischer Zug
- Transport- und Versorgungszug
Verleihung Traditionsnamen: 07. Oktober 1987 "Otto Nuschke"
Verleihung der Truppenfahne: 01. März 1964. Am 07. Okt. 1967 wurde anläßlich der Umbenennung in Raketenabteilung-9 zur Kennzeichnung der Truppenfahne eine
Fahnenschleife mit der neuen Bezeichnung übergeben.
Kommandeur:
19 - 1970 Oberstleutnant Walter Schäfer
1970 Major Hubertus Parnitzke
1970 - 1973 Oberstleutnant Martin Kunze
1973 - 1977 Oberstleutnant Hans Vierling
1977 - 1980 Major Horst Bieneck
1980 - 1982 Major Harald Schuler
1982 - 19 Major Günter Bergmann
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1970-1972;
- Auswertung von Kontrollen;1973-1978;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1962-1984;
- Planung der politischen Arbeit und Gefechtsausbildung, 1977-1979;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1970-1977;
- Lehrvorführungen, 1967-1970.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001. Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bearbeitet. Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 24-13/...
Zitierweise: BArch DVH 24-13/...
Umbenennung: 07. Oktober 1967 lt. Anordnung Nr. 30/67 Chef Militärbezirk V in Raketenabteilung-9
Standort: Eggesin, Garnison Spechtberg
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 9. Panzerdivision
Struktur:
Bis 01. Dez. 1971 vier Startbatterien
Ab 01. Dez. 1971 zwei Startbatterien mit je zwei Feuerzügen:
- Stab
- Führungszug
- 1. Batterie
- 2. Batterie
- Technischer Zug
- Transport- und Versorgungszug
Verleihung Traditionsnamen: 07. Oktober 1987 "Otto Nuschke"
Verleihung der Truppenfahne: 01. März 1964. Am 07. Okt. 1967 wurde anläßlich der Umbenennung in Raketenabteilung-9 zur Kennzeichnung der Truppenfahne eine
Fahnenschleife mit der neuen Bezeichnung übergeben.
Kommandeur:
19 - 1970 Oberstleutnant Walter Schäfer
1970 Major Hubertus Parnitzke
1970 - 1973 Oberstleutnant Martin Kunze
1973 - 1977 Oberstleutnant Hans Vierling
1977 - 1980 Major Horst Bieneck
1980 - 1982 Major Harald Schuler
1982 - 19 Major Günter Bergmann
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1970-1972;
- Auswertung von Kontrollen;1973-1978;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1962-1984;
- Planung der politischen Arbeit und Gefechtsausbildung, 1977-1979;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1970-1977;
- Lehrvorführungen, 1967-1970.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001. Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bearbeitet. Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 24-13/...
Zitierweise: BArch DVH 24-13/...
Raketenabteilung-9 (RA-9), 1962-1985
22 Aufbewahrungseinheiten; 0,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: ADS siehe K 358/3/001
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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