Bericht des Investigation of War Crimes.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0329a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 41
former reference number: 266a, Folio 41
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
21.06.1945
Adressat: Commanding General, Third United States Army APO 403
Obwohl es die Absicht des Lagers war, Massensklavenarbeit durchzuführen, so war es doch auch ein Hauptziel, menschliches Leben zu vernichten, mit den Methoden, die man bei Handhabung der Häftlinge anwandte. Ermordungen waren üblich und Exekutionen alltäglich. Epedemien wurden nicht bekämpft, so daß auch daran die Häftlinge zugrunde gingen. Im März oder April wurden 13 amerik. oder britische Fallschirmspringer aufgehängt. Sie waren beim Brücke sprengen gefaßt worden. Am 20.04.1945 wurden 15.000 Häftlinge versammelt u. in Richtung Dachau zu marschieren.
Obwohl es die Absicht des Lagers war, Massensklavenarbeit durchzuführen, so war es doch auch ein Hauptziel, menschliches Leben zu vernichten, mit den Methoden, die man bei Handhabung der Häftlinge anwandte. Ermordungen waren üblich und Exekutionen alltäglich. Epedemien wurden nicht bekämpft, so daß auch daran die Häftlinge zugrunde gingen. Im März oder April wurden 13 amerik. oder britische Fallschirmspringer aufgehängt. Sie waren beim Brücke sprengen gefaßt worden. Am 20.04.1945 wurden 15.000 Häftlinge versammelt u. in Richtung Dachau zu marschieren.
Headquarters Third United States Army, Judge Advocate Section War Crimes Branch
Art: Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ