Wesel. Der Predigerkonvent zu Wesel räumt den Eheleuten Johan Kluydt und Gertruydt das Recht ein, mit einer Wiederkaufsumme von 350 Goldgulden die Jahrrente von jährlich 16 GGl. abzulösen, die zu seinen Gunsten auf dem der Familie von Pelden-Clout vom Kölner Erzbischof verpfändeten Schloensß (Schaluyns) Hofe lastet. (In dieser Höhe hatte die Familie von Pelden-Clout den Hof offenbar an den Predigerorden unterverpfändet.) Der Schloensß-Hof ist mit "huyss, schuere, myst ind bongart" gelegen "bynnen der Stat Kempen Inder Ellen straiten" "op die Stat muere" "myt Sestich morgen so busch ind artlaut ongeuerlich" "myn off mere an eynen stuck ligend schietend alle den pasch langhs an Ind op der Stat graeuen etc.". Pgt.Urk. 247 x 139 mm; Bug 18 mm. Das Siegel fehlt Herkunft: Archiv von Pelden-Clout, Lauersfort.
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Wesel. Der Predigerkonvent zu Wesel räumt den Eheleuten Johan Kluydt und Gertruydt das Recht ein, mit einer Wiederkaufsumme von 350 Goldgulden die Jahrrente von jährlich 16 GGl. abzulösen, die zu seinen Gunsten auf dem der Familie von Pelden-Clout vom Kölner Erzbischof verpfändeten Schloensß (Schaluyns) Hofe lastet. (In dieser Höhe hatte die Familie von Pelden-Clout den Hof offenbar an den Predigerorden unterverpfändet.) Der Schloensß-Hof ist mit "huyss, schuere, myst ind bongart" gelegen "bynnen der Stat Kempen Inder Ellen straiten" "op die Stat muere" "myt Sestich morgen so busch ind artlaut ongeuerlich" "myn off mere an eynen stuck ligend schietend alle den pasch langhs an Ind op der Stat graeuen etc.". Pgt.Urk. 247 x 139 mm; Bug 18 mm. Das Siegel fehlt Herkunft: Archiv von Pelden-Clout, Lauersfort.
3,11
A III 1 Sammlung Dr. Walther Bremen
Sammlung Dr. Walther Bremen >> Familie von Hüls zu Hüls
21.02.1525
Akten
Großformat im Urkundenschrank, die dazugehörigen Umschlagsmappen enthalten Regesten, Transkriptionen oder Korrespondenzen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ