Kapitalaufnahmen bei Conz von Bibra und deren Rückzahlung
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 777
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 1, 3, 6, 53, 314/ 102a LS IV/23, aus 102a_113, LS III/15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Schuldenwesen
1489, 1490, 1492, 1498, 1500-1517
Enthält u.a.: Aufnahme von 6000 Gulden durch Graf Johann (1489); weitere Schuldverschreibung des Grafen Michael (1500, Abschrift); Errichtung eines Leibgedings über 200 Gulden zu Gunsten des Conz von Bibra (1500); Quittungen des Conz von Bibra; Ansprüche des Erben Caspar von Bibra; Schiedstag in Würzburg; Vertrag zwischen Graf Michael, den Fuchs von Bimbach und Caspar von Bibra (1517); Irrungen mit Valentin und Adolf von Bibra (wegen einer Bürgschaft über eine Verschreibung von 2000 Gulden an Walter Zobel?); Vermittlung durch Dr. Küchenmeister, Amtmann zu Gamburg Darin: Quittung des Conz von Bibra über die Rückzahlung von 225 Gulden (1492)
3 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ