Verhandlungen der Würzburger Reichstags-Gesandtschaft für das Jahr 1764
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Würzburger Reichstagsgesandtschaft 102
Würzburger Reichstags-Gesandtschaft 102
Würzburger Reichstagsgesandtschaft
Würzburger Reichstagsgesandtschaft
1764
enthält u.a.: Enthält v.a.: Die bevorstehende Wahl des römischen Königs (Joseph II.), Zeremonielles über Titulatur des Würzburger Fürstbischofs, Korrespondenz zwischen Würzburg und Thurn und Taxis wegen Verlegung der Poststation von Remlingen nach Lengfurt, Streit zwischen dem Hochstift Speyer und dem fürstl. Haus Baden-Baden wegen der Dörfer der Grafschaft Eberstein, Religionsgravamina der Lutherischen in der Grafschaft Sulzbürg, Korrespondenz des Speyerer Bischofs Franz von Hutten mit dem Würzburgischen Reichstagsgesandten Franz von Fechenbach wegen der Stellung des deutschen Klerus zum Papst (sog. Febromianismus), Bewerbung des Grafen von Holnstein um eine Reichgeneral-Feldmarschall-Stelle, Übertritt des fürstlich Augsburgischen Hoftrompeters Bauer in Würzburgische Dienste, Streit zwischen dem fränkischen und oberrheinischen Kreis über die Steuerpflichtigkeit des hennebergischen Amtes Fischberg, Bemerkung des Grafen Heinrich August von Hohenlohe um eine Reichsgeneral-Feldmarschallleutnants-Stelle, Abgabe von 1500 fl. aus der Reichsoperationskasse zur Ausbesserung der Festungswerke von Philippsburg, Streit zwischen dem Bischof von Lüttich und dem Abt von St. Trond über die Rechte auf die Stadt St. Trond, Wahl des Erzherzogs Joseph zum römischen König, reichsstädtische Monita für die neu zu errichtende Wahlkapitulation des römischen Königs, Lehenssukzessionsstreit zwischen den Freiherrn von Gemmingen zu Treschklingen und den Freiherrn von Gemmingen zu Grumbach und dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt um das Hessen-Darmstädtische Lehen Michelfeld, Reichskammergerichtsprozeß der erstgenannten Partei gegen die 2 Letzteren, Religionsgravamina der Evangelischen zu Zeulitzheim (Zeilitzheim?), Bechtolsheim, Udenheim und Mommenheim, ferner zu Dörrbach, Seibersbach, Illesheim auf dem Gleichen und zu Neuses am Berg, Visitation des Reichskammergerichts, Denkschrift der Reichsstadt Wetzlar an den Reichstag wegen der von Hessen-Darmstadt über sie verhängten Exekution, Religionsgravamina der österreichischen und steiermärkischen Emigranten, ferner der Lutherischen zu Rügheim und Mandach, die Kirchenbaukollekte der evangelischen Gemeinden zu Monzingen, Langenthal und Auen in der Kurpfalz, Verbesserung des Polizeiwesens, Protest des Domkapitels zu Osnabrück gegen die von England beanspruchte Administration des Hochstiftes während der Minderjährigkeit des neu erwählten Bischofs, kaiserliches Hochdekret zur Visitation des Reichskammergerichts, Anmaßung des kursächsischen Gesandten, während der Abwesenheit des kurmainzischen Gesandten das Interims-Direktorium des Reichstages zu führen, Ausbesserung der Reichsfestung Philippsburg, historischer Vergleich - Minderjährigkeit des Herzogs Philipp in Bayern als Bischof von Regensburg 1587 - mit dem Osnabrücker Stiftsstreit, Religionsbeschwerden der Evangelischen zu Herbolzheim, Ernennung des Prinzen Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt zum Kommandanten von Philippsburg, Religionsgravamina der in Siebenbürgen befindlichen Emigranten, desgl. der Lutherischen zu Heimkirch und zu Landstuhl in der Pfalz, Handschreiben des Königs Georg III. von England an den Kaiser Franz I. wegen der verfassungswidrigen Regierung und staatlichen Mißwirtschaft des Herzogs Karl Eugen von Württemberg, Schreiben des Königs Friedrich I. von Dänemark an den Kaiser in der gleichen Sache, Württembergische Landesangelegenheiten, Vergleich zwischen dem Hochstift Fulda und dem Herzog von Sachsen-Weimar-Eisenach wegen des bisherigen Streites um das hennebergische Amt Fischberg, Religionsgravamina der Evangelischen zu Neuses am Berg und zu Cronenberg, Schreiben des Königs von Preußen an den Kaiser wegen der württembergischen Mißwirtschaft
Würzburger Reichstagsgesandtschaft
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:56 MESZ