Sammlung zum "Fall Timm": Kritik der Geschichtswissenschaft in der DDR durch Prof. Albrecht Timm
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4.45. Nachlaß Frithjof Sielaff
Nachlaß Frithjof Sielaff >> 04. Zeitungsausschnitt- und Materialsammlung (Zettelkartei und zeithistorische Themen) >> 04.03. Sammlungen zu zeithistorischen und geschichtswissenschaftlichen Themen
Aug. 1953, Nov. 1955
Enthält: Albrecht Timm: Verkümmernde Geschichtswissenschaft. Organisation und Niedergang einer Disziplin in Mitteldeutschland, in: Deutsche Universitätszeitung 1955/22, Göttingen, 21.11.1955 (masch.schr. Abschrift und Durchschlag). - Mitteilung A. Timms vom 26. Aug. 1953 an die Teilnehmer eines Kolloquiums über Fachprobleme der mittelalterlichen Geschichte im HS 1953 (hschr. Abschrift). - Stellungnahme A. Timms vom 27. Nov. 1953 betr. Molnar: Die Geschichte der ungarischen Gesellschaft von der Urzeit bis zur Arpadeozeit (hschr. Abschrift). - Darstellung F. Sielaffs zum "Fall Timm" (hschr., undatiert)
Enthält auch:
Enthält auch:
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ
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