Mainz, 1602.07.08. (Richter Pfaff). Der Bürger und Wollweber Hans Hilt und seine Frau Katharina verkaufen für 200 fl. dem Frauenkloster Altmünster (Äbtissin: Elisabeth Gratz ("Grezin") 10 fl. Wiederkaufszins, fällig auf St. Margarethentag.Unterpfand: 1) 1/2 M. Acker in dem Brühl ("preuel"), oben an Hans Faysten Kindern, unten an Anton Lauff, zinst den Predigern 1 1/2 Pfund Heller, St. Gotthard 4 Schillinge; 2) 1/2 M. im "Rumbelsweg", oben an Hans Biberbach, unten an Anton Lauff, zinst 30 Pfund den Predigern; 3) 1/2 M. im Leimen, zwischen Hans Feysten Kindern und Wilhelm Albrecht, zinst Altmünster 20 Albus. Z.: Hans Hengell, Schuhmacher, und Adam Knop, Wollweber.
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Mainz, 1602.07.08. (Richter Pfaff). Der Bürger und Wollweber Hans Hilt und seine Frau Katharina verkaufen für 200 fl. dem Frauenkloster Altmünster (Äbtissin: Elisabeth Gratz ("Grezin") 10 fl. Wiederkaufszins, fällig auf St. Margarethentag.Unterpfand: 1) 1/2 M. Acker in dem Brühl ("preuel"), oben an Hans Faysten Kindern, unten an Anton Lauff, zinst den Predigern 1 1/2 Pfund Heller, St. Gotthard 4 Schillinge; 2) 1/2 M. im "Rumbelsweg", oben an Hans Biberbach, unten an Anton Lauff, zinst 30 Pfund den Predigern; 3) 1/2 M. im Leimen, zwischen Hans Feysten Kindern und Wilhelm Albrecht, zinst Altmünster 20 Albus. Z.: Hans Hengell, Schuhmacher, und Adam Knop, Wollweber.
U / 1602 Juli 8
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
08.07.1602
Stadtgericht Mainz
Ausfertigung. Perg. Nach RV. publiziert am 3. April 1604. Schreib- und Siegelgeld 1 fl. 3 Albus vom Käufer bezahlt.
Urkunden
Banngewinnung 1. 1604 Juli 14, Nr. 6 (in 005/0020, fol. 121r u. in 005/0021, fol. 59v), und 1605 Juni 15 (Or.). Beiliegend ein Blatt Papier, enthaltend das Verzeichnis der Schuldforderungen Altmünsters an Hans Hilten Äckern (gerichtlich erklagt 13.3.1646).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ