Heinrich von Griesingen zu Humlangen [Gde. Hüttisheim/Alb-Donau-Kreis] und seine Ehefrau Jutta ("Gu/o/the") geborene von "Engelswiler" [Englisweiler Gde. Steinhausen a. d. Rottum/Lkr. Biberach ?] vereinbaren mit dem Priester und Spitalmeister Johann Laurin und der Bruderschaft der Gesunden und Kranken im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] einen Gütertausch. Sie überlassen dem Spital das Gut in Aufheim ("Vffhain") [Stadt Senden/Lkr. Neu-Ulm] mit allen Zugehörungen, das Heinrich von Griesingen von Graf Wilhelm von Kirchberg [Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] zu Wullenstetten [Stadt Senden/Lkr. Neu-Ulm] gekauft hat [vgl. A_Urkunden-0443 von 1370 Februar 5], sowie das Ziegelhaus mit dem Schafstall und der Hofstatt in Aufheim, die Heinrich von Griesingen von seiner Verwandten, der verstorbenen Bosserin, geerbt hat, und alles, was er und seine Ehefrau in Aufheim besitzen. Dafür haben sie von dem Spital den Hof in Altheim ("Althain") [Gde. Staig/Alb-Donau-Kreis], der dem großen Moser und vormals dem Wassergrafen gehört hat, mit der zugehörigen Selde und allen sonstigen Zugehörungen erhalten. Dies ist alles Lehen des Grafen Wilhelm von Kirchberg. Für die Güter in Aufheim übernehmen die Eheleute die Gewährleistung und stellen dem Spital dafür Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Ulm.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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