Graf Dietrich von Limburg (Lymborgh) und die Kinder seines Sohnes, Dietrich und Johann, Herr Johann von Limburg, Ritter, Dietrich, Johann und all seine Söhne und Erben, und Herr Dietrich von Limburg, Herrn Johanns Bruder und Ritter, bekunden: Sie haben mit Zustimmung ihrer Erben und dem Rat ihrer Verwandten und Freunde alles Recht, alle Bede und allen Anspruch auf die Vogtei der dem Stift Essen gehörenden Höfe Ehrenz-ell (Yrentsel), Beeck (Beke) und Brockh-of (Bruchoue) und ihrer eingehörigen Hoven geteilt. Eine jede der drei Parteien erhält ihren Teil für sich, ohne dass einer der anderen ein Anspruch verbliebe. Wenn die Bede fällig ist, sollen sie diese im Einv-ernehmen mit dem Amtmann der Äbtissin erheben, ohne dass den Hoven oder den Leuten daraus ein Schaden entsteht. Wenn der Amtmann und sein Hofesfron die Zahlung verweigern, können sie zur Pfändung schreiten. Graf Dietrich soll einen Teil aus den Hoven des Hofes Ehrenzell erhalten: Diderich Koyken Hove zu Gletbeke, Lomans Hove zu Bedingrade (Betynchrode), Scepers Hove zu Bedingrade, Puttemans Hove zu Bedingrade, Melichuolen-Hove, Nolden-Hove, Brync-Hove zu Bedingrade, des Boten Everds Hove zu Dellwig (Delewich), Wundegodes Hove zu Dellwig, die Hove ouer dey Beke, Bendekens-Hove zu Gerschede, Hulsemans Hove zu Rephusen, des Rutger Koken zwei Hoven zu Rephusen, Kornekens Hove zu Vogelheim (-hem), Melyes Hove zu Schönebeck (Sconebeke), Rutgers Hove ton Erlen, die Hove der Frau in der A zu Fronhausen (Vronhusen), Gertruds Hove zu Fronhausen, Hinrich Broychus Hove zu Fronhausen, Hinrich Ridders Hove, Godekens Hove zu Fronhausen, Hilles Hove, Wenemars Hove, Ouerrodes Steylinges Hove zu Ouerrode, Hinsen Hove zu Ouerrode und die Hove zu Lippern (Lypperen); vom Hof Beeck sind es die Hove zu Buschhausen (Buschusen), die Hove zu Bruckhausen (Broychusen), des Baumeisters Christian Hove zu [ ] und der Kotten oppen Lo - beide Kotten sind versetzt gegen Dusseren-Hove zu Alsum (Orlshem), der Kotten oppen korten Greyten Kampe, Koycheynen Hove, zwei [ ], die versetzt sind gegen Ludwigs zwei Hoven oppen Kampe, Postes Hove zu Bruckh-ausen, die Hove ouer dey Beke zu Beeck, Heynen Hove [ ]. Für den Ritter Johann sind es vom Hof Ehrenzell die Hoven [ ] zu Altendorf (Ayldendorpe), Rutger Hassekens Hove, Brands Hove [ ], Wenemar Rollix Hove, die Dyc-Hove, Wysemans Hove, [ ], Wenemars des Hofesfronen Hove zu Altendorf, Born [ , ]sters Hove, des Koninx Hove, der Kotten zu Bäuminghausen (Boyvinchusen), [ ]. Vom Brockhof sind es folgende Hoven: [ ]lkens-Hove zu Castrop (Castorpe), die Hove Wynands van der A, Hermanns [ , ] von Schalke (Scadelike) , die Hove Hermanns van der Linden, [ ], die Hove zu Erle, die Welyrc-Hove, die Hove Hinrichs van [ , ] Ho Lo, den Kotten zu Speckhorn (Spechurn) , den Kotten zu [ ]. Für den Ritter Dietrich sind es vom Hof Ehrenzell des Drugen Hove zu Altendorf, [V]reyndes-Hove, Rixen-Hove zu Holsterhausen (-husen), Lambert Wychnandes Hove, des Kleynen Hove, Klakescoken-Hove, die Hove Hinrichs Talen Sohn, die Hove Werners von Altendorf, Bungardes Hove, Snapreysen-Hove, gegen die Meysters-Hove ist gesetzt die Hove Peters oppen Schede und Ludemetten-Hove, ferner die Pot-Hove. Vom Brockhof sind es Wechmans Hove von Ückendorf (Vckinchtorpe), die Hove Nolkens van der A, die Hove Hinsen von Schalke, Buckinx Hove oppen Berge, die Hove to Deruers bei Buer (Bure), die Hove Nolkens des Broykers in dem Broich, Steynbruggen-Hove, die Hove ton ouersten Lo, der Kotten Hensen von Wethusen, der Kotten Lewen van der Sybeke - diese zwei sind gesetzt gegen die Hove zu Westerhem -, ferner der Kotten Tydden van der Blarenhorst, der Kotten zu Marten (Marthen); ferner die Hälfte von der Beecker Teilung, nämlich die Hove zu Enninghorst (Eyninchorst), die Vohwinkelshove (to Wawinkel), die Hove ton Ruwenlo, die Dusserens-Hove, der Kotten oppen Waterkampe, die Hove zu Schmidthorst (Smedeshorst), die zwei Hoven Ludwigs oppen Kampe, Posts Hove zu Bruckhausen, ferner Allenkyrken-Hove zu Bruckhausen, Hesen-Hove zu Alsum (Ornshem). Herr Dietrich bekennt ferner, dass sein Anteil am Hof Ehrenzell für seines Bruders Johann Brautschatz im Wert von 175 Mark alter Königsturnosen steht, bis er ihn einlöst. Bis dahin hat Herr Johann keinen Anteil an Dietrichs Hälfte des Hofes Beeck. Sollten die beiden Brüder Dietrich und Johann etwas von den Gütern des Brockh-ofs vergessen haben, so werden sie die Teilung nachh-olen. - Es siegeln die Aussteller. *Ghegeven in den iaren uns heren gods do men scref na synre geburt 1358 in sente Tyburtius dage.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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