Schriftwechsel zwischen dem Major Joh. Anton Joseph Frhrn. vom Stein zu Rechtenstein auf Schloß Harthausen a. N. (= Schloß Lichtenegg im Kr. Rottweil), k. k. Oberstwachtmeister und Kommandanten der Festung Hohenzollern, und Abt Anselm II. von Salem sowie Schreiben des Barons und des Geh. Sekretärs Marchand an den salemischen Kanzler Geh. Rat v. Majer und des Abtes an die Baronin Stein- zu Rechtenstein, geb. v. Pignatelli, über die Aufnahme der Tochter des Freiherrn zunächst in das weltliche Noviziat in Kloster Heiligkreuztal, ihre drohende Entlassung und eventuelle Weiterempfehlung in das Kloster Rottenmünster und ihre schließliche Einkleidung. Mit gelegentlicher Erwähnung einer "Diskretion" (d. i. eines Douceurs) für den Artillerieleutnant Roth "wegen des kommunizierten arcani" (St. "Ad 4"), Weihnachtsglückwünschen des Barons an Abt Anselm und Bitte um Empfehlung seines Sohnes Ferdinand, seit Frühjahr 1756 Hofkavalier und Hofstabskommandant am Hofe des Fürsten von Hohenzollern-Hechingen, zunächst zu Kanzleidiensten, etwa beim Bischof von Konstanz
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Schriftwechsel zwischen dem Major Joh. Anton Joseph Frhrn. vom Stein zu Rechtenstein auf Schloß Harthausen a. N. (= Schloß Lichtenegg im Kr. Rottweil), k. k. Oberstwachtmeister und Kommandanten der Festung Hohenzollern, und Abt Anselm II. von Salem sowie Schreiben des Barons und des Geh. Sekretärs Marchand an den salemischen Kanzler Geh. Rat v. Majer und des Abtes an die Baronin Stein- zu Rechtenstein, geb. v. Pignatelli, über die Aufnahme der Tochter des Freiherrn zunächst in das weltliche Noviziat in Kloster Heiligkreuztal, ihre drohende Entlassung und eventuelle Weiterempfehlung in das Kloster Rottenmünster und ihre schließliche Einkleidung. Mit gelegentlicher Erwähnung einer "Diskretion" (d. i. eines Douceurs) für den Artillerieleutnant Roth "wegen des kommunizierten arcani" (St. "Ad 4"), Weihnachtsglückwünschen des Barons an Abt Anselm und Bitte um Empfehlung seines Sohnes Ferdinand, seit Frühjahr 1756 Hofkavalier und Hofstabskommandant am Hofe des Fürsten von Hohenzollern-Hechingen, zunächst zu Kanzleidiensten, etwa beim Bischof von Konstanz
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/8 T 1 Nr. 111
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/8 T 1 Salem betr. Heiligkreuztal
Salem betr. Heiligkreuztal >> 1. Titelaufnahmen
1753-1756
10 Schriftstücke (Ausfertigungen, Konzepte, Abschrift)
Archivale
Anselm II.; Abt von Salem
Marchand; Geh. Sekr. Lic. jur.
Mayr, von; Kanzler, Salem
Roth; Artillerieleutnant
Settelin, Franz Christoph Anton von
Stein zum Rechtenstein, Ferdinand vom; Hofkavalier
Stein zum Rechtenstein, Joh. Anton Joseph vom
Stein zum Rechtenstein, vom; Baronin, geb. von Pignatelli
Burg Hohenzollern: Zimmern, Bisingen BL
Harthausen, Epfendorf RW
Heiligkreuztal, Altheim BC
Konstanz KN
Lichtenegg: Harthausen, Epfendorf RW
Rottenmünster: Rottweil RW
Salem FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ