Verkauf von Gütern in Wernswig an Cappel durch Johann von Wernswig
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Urk. 18, 122
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1269 Dez. 21
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Marburg, 1269 Dezember 21
Ausf. Perg. - Urspr. anh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum Marburg anno domini 1269, die beate Thome apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Wernswig (Werneswich) bekundet, daß er zusammen mit seiner Ehefrau Berta gen. von Calsmunt seinen Teil der mit seinem Bruder Konrad bisher gemeinsam besessenen Güter in Wernswig mit allem Zubehör und Erträgen zu Erbrecht und ewigem Besitz für 40 mr. dem Stift Cappel (dominis fratribus totique conuentui cenobii in Kapple siti in Hassia) verkauft habe. Die Verkäufer verzichten auf alles vermeintliche Recht an diesen Gütern und leisten Währschaft. Der Verzicht geschah in der Marienkirche zu Marburg.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bona Wernswich. (16.Jh.) Wernschwigk super bonis
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Senand (Sygenandus) Schultheiß (scuctetus) zu Marburg (a), Gumpert von Bicken (Byckne), Hermann gen. Kalb (Vitulus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Marburger Schöffen Siegfried im Graben (in fossato), Konrad vom Steinhaus (de domo lapidea), Hermann Zöllner (Tholonarii), Ludwig Imhof (de Curia), Engel (Angelus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold von Obenrod (Abinrode)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Homberg (Hohinberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Fronhausen (Wronhusen)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Marburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 168r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.301 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.333
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Wernswig (Werneswich) bekundet, daß er zusammen mit seiner Ehefrau Berta gen. von Calsmunt seinen Teil der mit seinem Bruder Konrad bisher gemeinsam besessenen Güter in Wernswig mit allem Zubehör und Erträgen zu Erbrecht und ewigem Besitz für 40 mr. dem Stift Cappel (dominis fratribus totique conuentui cenobii in Kapple siti in Hassia) verkauft habe. Die Verkäufer verzichten auf alles vermeintliche Recht an diesen Gütern und leisten Währschaft. Der Verzicht geschah in der Marienkirche zu Marburg.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super bona Wernswich. (16.Jh.) Wernschwigk super bonis
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Senand (Sygenandus) Schultheiß (scuctetus) zu Marburg (a), Gumpert von Bicken (Byckne), Hermann gen. Kalb (Vitulus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Marburger Schöffen Siegfried im Graben (in fossato), Konrad vom Steinhaus (de domo lapidea), Hermann Zöllner (Tholonarii), Ludwig Imhof (de Curia), Engel (Angelus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold von Obenrod (Abinrode)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Homberg (Hohinberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Fronhausen (Wronhusen)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Marburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 168r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.301 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.333
(a) Kopiar: scocter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ