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Enthält: Anwesend: Prorektor Harpprecht, Kanzler Reuss, Sartorius, Cotta, Hoffmann, Schöpff, Mögling sen., Smalcalder, Tafinger, Mögling jun., Sigwart, Gmelin, Hoffmann, Ploucquet, Schott, Kies, Hoffmann phil., Canz;; Bekanntmachungen: 1.) Gnädige Aufnahme des Prorektors und Kanzlers beim Herzog (Herr v. Franckenberg). [UAT 47/4, Bl. 411]; 2.) Siegelbenutzung durch den Prorektor für Pässe und in Angelegenheiten des Chevalier Stuart und Herrn v. Hochstetter. [UAT 47/4, Bl. 411]; Zur Beratung: 1.) Bericht des Kammerrats Erbe an den Prorektor in der Umgeldsache und Vorbereitung einer Stellungnahme der Universität. [UAT 47/4, Bl. 411f]; 2.) Aussetzung einer Herzoglichen Genehmigung des Fruchtverkaufs ausser Landes bis nach der Ernte und Verweis auf herzogliches Reskript vom 27. März 1760. [UAT 47/4, Bl. 411']; 3.) Abegwiesene Bitte des resignierten Pfarrers Monz zu Ringingen um Übertragung seiner vereinbarten Pensionsanspruchs an seinen Nachfolger Adis auch auf eventuelle weitere Nachfolger. [UAT 47/4, Bl. 411']; 4.) Nochmalige Anfrage der Universität beim Reg.Rat wegen der Vogtrechts- und Hundleg-Früchte zu Blaubeuren nach Schreiben des Oberamtsmann Schott. (Sigwart, Hoffmann, Graf v. Montmorten, Kammerprokurator Vischer). [UAT 47/4, Bl. 411'f]; 5.) Bericht des Supremus Deputatus Hoffmann über die Reaktion des Oberamtmann Schott zu Blaubeuren auf den Bericht wegen der Untertanen. (Prof. Schott als Bruder der Oberamtmann Schott, Gmelin, Geaf v. Montmorten, Kammerprokurator Vischer). [UAT 47/4, Bl. 412]; 6.) Anfertigung und Umlauf eines Berichts wegen v. Lenz gemäss dem fürstlichen Reskript zum Stipendium Broll vom 24. März 1760. [UAT 47/4, Bl. 412]; 7.) Konfirmation eines Scheuer und Gartenteilverkaufs der Witwe Hoffmann an den Fischer Motzer und bestellung D. Hillers zum Curator der Frau Hoffmann. [UAT 47/4, Bl. 412]; 8.) Regelung der weiteren Versorgung des Hornberger (Sigwart als Lazarettverwalter). [UAT 47/4, Bl. 412]; vom Supremus Deputatus Hoffmann zur Beratung: 9.) Ratifikation eines vom Dekan Heuss erreichten Vergleichs zwischen den Pfarrern Manz und Adis über die Räumung des Hauses. [UAT 47/4, Bl. 412']; 10.) Gewährung des bisher von Feldprediger Maenner genossenen Stipendium Ruoff oder (?) für Davis Christoph Salzer (Anm. 1: MUT 35532), Sohn des evangelischen Physikus zu Brettheim (Bretten). [UAT 47/4, Bl. 412']; 11.) Stattgegebene Bitte des Kellers Schönhuth zu Sindelfingen umden bei Zehntverleihungen üblichen Ersatz für die entgangene Nutzung der schwachen Früchte. [UAT 47/4, Bl. 412']; 12.) Genehmigung des Gratialweins für Pfarrer Hoffmann zu Dagersheim. [UAT 47/4, Bl. 413]; 13.) Klage der Sindelfinger Zehntbeständer über schlechte Ernte und Gewährung eines Ansatzes gemäss dem Antrag des Kellers Schönhuth. [UAT 47/4, Bl. 413f]; 14.) Gewährung eines Fruchtgratials für den Leonberger Universitätsboten Weiland. [UAT 47/4, Bl. 413']; 15.) Gewährung von Gratialen: a) für Anna Barbara Scherer.; b) für Euphrosyna Stumpp, Frau eines kranken Musikers.; c) für Christina Sophia Rheintaler [Reintaler] zur Abreise.; d) für Anna Maria Zeyer, Weingärtnerin (Sigwart).; e) für den Kannengiesser Michael Kurtz wegen Krankheit.; f) für den Bettelvogt Johann Eberhard Krieger.; g) für Barbara Schaber.; h) für hane Jerg (Johann Georg) Senner, Weingärtner.; i) für Christina Dieterler. (Cotta).; k) für Johannes Bietiger, Ziegelknecht.; l) Gratial für Rudolph Friedrich Widmann.; m) für Maria Elisabeth Ruoff geb. Hildenbrand.; n) für Christoph Motzer, Weingärtner.; o) für Magdalena Elisabeth Bitsch.; p) für Anna Maria Mann.; q) für Christoph Bilfers, natus academicus.; r) für Anna Maria Kopp.; s) für Martha Kehrer, Weingärtnerswitwe.; t) für Anna Maria Dannenmann.; u) für Maria Barbara Beck, Rotgerberswitwe, wegen Krankheit.; x) für die Witwe Eva Rosina Weidler (Weydler).; z) für die Witwe Agatha Dorothea Kaller.; aa) für Johannes Kohler, melancholisch.; bb) für den Winzer Johann David Haug.; cc) für den Winzer Johann Davis Klingelin.; dd) für Barbara Kehrer.; ee) für Rebecca Grieb wegen Militärdienst ihres Mannes.; ff) für den Winzer Johann Kehrer.; gg) für Catharina Juditha Schreiber.; hh) für die Witwe des Schumachers Johannes Wanner.; ii) für den Rotgerber Daniel Wittel.; kk) für Maria Catharina Heininger. [UAT 47/4, Bl. 413'f]; 16.) Bitte des Johann Petersen Hardwick, Theologe aus Dänemark, um ein Gratial. (Schott). [UAT 47/4, Bl. 414']
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.