Anna von Beenhausen (Benhusen), Äbtissin des Klosters St. Marien zu Allendorf (Alndorff), bekundet: ihr ist nicht bekannt, daß Heinrich Schugk, gesessen zu Barchfeld (Barffeilt), ein Gut zu Immelborn (Ymel-), das er wegen der Kinder seiner Tochter innehat, von ihr wegen des Klosters Allendorf erblich gepachtet oder dem Kloster übertragen hätte. Dies nimmt sie auf ihren Gehorsam gegenüber Gott und ihren Oberen. Siegel der Äbtissin.
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Anna von Beenhausen (Benhusen), Äbtissin des Klosters St. Marien zu Allendorf (Alndorff), bekundet: ihr ist nicht bekannt, daß Heinrich Schugk, gesessen zu Barchfeld (Barffeilt), ein Gut zu Immelborn (Ymel-), das er wegen der Kinder seiner Tochter innehat, von ihr wegen des Klosters Allendorf erblich gepachtet oder dem Kloster übertragen hätte. Dies nimmt sie auf ihren Gehorsam gegenüber Gott und ihren Oberen. Siegel der Äbtissin.
4-10-011 421
4-10-011 Kloster Allendorf/ Urkunden
Kloster Allendorf/ Urkunden >> Verzeichnungseinheiten
1468 November 29.
Archivale
Siegel: Oblatensiegel auf der Rückseite aufgedrückt, schlecht ausgeprägt. Entspricht von der Größe her Siegel an Reg. Nr. 336.
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 405
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 405
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ
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