Akten Brandes, Westfalen I 1936/1938
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 236 Fasc. 1
236 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1936 - 1937
Enthält: Wilh. Brandes (7.7.1894 - 9.3.1966) war seit 1929 Pfr. in Lengerich und seit 1934 Superintendent von Tecklenburg: Präses Koch an Landeskirchenausschuss und Rundbrief des Rates der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union betr. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Kirchensteuerrechts in Preußen, Apr. 1936; W. Reinacher, Weidenau, an Präses Koch betr. geistliche Leitung der Westfälischen Provinzialkirche, 24.6. und 31.7.1936; Bruderrat der Synode Siegen an Westfälischen Bruderrat betr. Stellungnahme zu Thesen von v. Randenborgh, Iserlohn, 8.6.1936; Korrespondenz zwischen Präses Koch und Pfr. Heilmann, Gladbeck, betr. Anspruch auf geistliche Leitung, 11.6. - 3.7.1936; Superintendent Heuner, Dortmund, an Landeskirchenausschuss der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union betr. Kirchenleitung, 30.9.1936; EO an Evangelisches Konsistorium Münster, betr. Überlassung kirchl. Räume an kirchliche Minderheiten, 27.11-1936; Präses Koch an Dr. Schütz, Berlin-Charlottenburg, betr. Vorschlag von D. Brandt, Bethel, als Leiter des Predigerseminars Soest, 4.4.1937; Rat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union an Provinzialbruderrat der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union betr. Sammlungsgesetz, 28.4.1937; Verschiedene Schriftstücke (u.a. Bericht, Stellungnahmen zu v. Randenborghs Thesen über die Einheit der Kirche) betr. 3. Westfälische Bekenntnissynode in Dortmund am 19.4.1936; Protokoll der Sitzung des Westfälischen Bruderrates vom 28.4.1936 in Dortmund; Stellungnahmen von Pfr. Lücking und Superintendent Heuner zur Bekanntmachung des Provinzialkirchenausschusses vom 15.4.1936; Rundbrief der Westfälischen Bekenntnissynode betr. Tagesordnung der 3. Westfälischen Bekenntnissynode, Beschlüsse, Abführung von Umlagebeiträgen, geistliche Leitung, Konfirmandenunterricht, Weiterbildung des theologischen Nachwuchses, Fürbittenlisten, Kollektenpläne, Rücktritt des Reichskirchenausschusses, Wahlerlass etc. , 8.4.1936 - 1.7.1937; Rundbrief der Lutherischen Konferenz in Minden-Ravensberg betr. Stellung innerhalb der westfälischen Kirche, o.D.; Rundbrief der Bekenntnissynode einzelner Kirchenkreise betr. Zwangsbeitreibung von Kirchensteuern, Kirchenleitung, 7.7.1936 - 21.1.1937; Rundbrief des Präses Koch betr. Gemeinschaftsschule, 20. und 28.1.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ