Abt R. und Konvent von Maulbronn leihen der Liugard Strubin in Dürrenzimmern ihren Weinberg daselbst an der Furt (situatam in terminis et in banno Durrenzimeren apud vadum) unter Vorbehalt des Rechts, denselben jährlich nach der Lese einem andern verpachten, leihen oder sonst veräußern zu dürfen. Liugard hat, solange ihr der Weinberg belassen ist, jährlich 10 Karren guten Stallmistes (decem bigas boni fimi, qui de stabulis eicitur) zu liefern, die auf Kosten des Klosters hinausgeführt werden. Ihre Söhne dürfen den Weinberg nicht betreten (quod filii sepesepius nominate femine predictam vineam minime frequentabunt)
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Abt R. und Konvent von Maulbronn leihen der Liugard Strubin in Dürrenzimmern ihren Weinberg daselbst an der Furt (situatam in terminis et in banno Durrenzimeren apud vadum) unter Vorbehalt des Rechts, denselben jährlich nach der Lese einem andern verpachten, leihen oder sonst veräußern zu dürfen. Liugard hat, solange ihr der Weinberg belassen ist, jährlich 10 Karren guten Stallmistes (decem bigas boni fimi, qui de stabulis eicitur) zu liefern, die auf Kosten des Klosters hinausgeführt werden. Ihre Söhne dürfen den Weinberg nicht betreten (quod filii sepesepius nominate femine predictam vineam minime frequentabunt)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 502 U 1220
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 502 Maulbronn
Maulbronn >> Urkunden >> 1.5. Vermischte Dokumente
1288 April 24 (in crastino beati Georgii martiris)
10,4 x 22,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: 1. Siegel schadhaft (nur noch zwei kleine Fragmente vorhanden); Dokument oben rechts leicht beschädigt
Aussteller: Rudolf; Abt von Maulbronn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 2. eingenäht
Publiziertes Regest: WUB IX., Nr. 3740
Aussteller: Rudolf; Abt von Maulbronn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 2. eingenäht
Publiziertes Regest: WUB IX., Nr. 3740
Maulbronn, Rudolf; Abt
Strube, Luitgard
Dürrenzimmern : Brackenheim HN; Weinberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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- 1.5. Vermischte Dokumente (Gliederung)
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