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Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, teilt seinen Getreuen,
den Herren Heinrich (Heintzen), Georg (Jurgen), Wilhelm dem Älteren,
Wilhelm dem ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1484 Juni 25
Konzept, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Fulde uff Fritag nach Johannis Baptiste anno LXXXIIII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, teilt seinen Getreuen, den Herren Heinrich (Heintzen), Georg (Jurgen), Wilhelm dem Älteren, Wilhelm dem Jüngeren, Johann (Hansen) und Philipp von Haun mit, dass ihm Giso (Geyse) von Haun hinsichtlich des Burgfriedens in Haun [Burghaun] und anderer die Burg betreffender Verschreibungen, über die sich der Abt mit den Herren von Haun bereits geeinigt hat, erklärt hat, seine Verpflichtung, die Verschreibungen zu unterfertigen, erfüllen zu wollen. Obwohl Giso bereits mehrfach und auch schriftlich vom Fuldaer Abt gemahnt worden ist, ist es dem Abt bislang nicht gelungen, Giso zu treffen [?], was der Abt den Herren von Haun aber nicht vorhalten will. Der Abt erklärt, dass er zuversichtlich ist, dass die von Haun sich so lange an die Abmachungen [?] über den Burgfrieden und die Verschreibung halten, bis Giso seiner Pflicht nachgekommen ist, so dass keine weiteren Mahnungen mehr nötig sind. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (No[ta]: wii sich Gise von Hune widderseczt hat die vorschribung zu sigeln maneat et cetera litteram).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.