Peter Ernst Graf zu Mansfeld, Edelherr zu Heldrungen, Gubernator des Fürstentums Luxemburg und Ritter vom Orden des goldenen Vlieses, bekennt, da die Grafen Johann zu Nassau und Saarbrücken, Herr zu Lahr, Graf Otto zu Holstein, Schaumburg und Sternberg, Herr zu Gemen, Graf Adolf zu Sayn, Herr zu Homburg, Montclair (Monckler) und Meinsberg (Mentzbergk), und Graf Philipp zu Leiningen und Dagsburg für ihn seiner künftigen Gemahlin Marien geborene von Montmoranti, Witwe und Gräfin zu Boleien, für 30 000 Carolusgulden Widerlag und Wittum Bürgen geworden und ihre Graf- und Herrschaften verpfändet haben, dass er denselben deherhalb wolle Schadloshaltung und Enthebung, mit dem Restversprechen, sich im Nichterfüllungsfalle an allen seinen Graf- und Herrschaften etc. durch Verkauf, Versatz oder Selbstbehalt usw. zu erholen. Zugleich bestätigt Erzbischof Johann Gebhard zu Köln für sich und die anderen Brüder des Ausstellers diesen Brief.
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Peter Ernst Graf zu Mansfeld, Edelherr zu Heldrungen, Gubernator des Fürstentums Luxemburg und Ritter vom Orden des goldenen Vlieses, bekennt, da die Grafen Johann zu Nassau und Saarbrücken, Herr zu Lahr, Graf Otto zu Holstein, Schaumburg und Sternberg, Herr zu Gemen, Graf Adolf zu Sayn, Herr zu Homburg, Montclair (Monckler) und Meinsberg (Mentzbergk), und Graf Philipp zu Leiningen und Dagsburg für ihn seiner künftigen Gemahlin Marien geborene von Montmoranti, Witwe und Gräfin zu Boleien, für 30 000 Carolusgulden Widerlag und Wittum Bürgen geworden und ihre Graf- und Herrschaften verpfändet haben, dass er denselben deherhalb wolle Schadloshaltung und Enthebung, mit dem Restversprechen, sich im Nichterfüllungsfalle an allen seinen Graf- und Herrschaften etc. durch Verkauf, Versatz oder Selbstbehalt usw. zu erholen. Zugleich bestätigt Erzbischof Johann Gebhard zu Köln für sich und die anderen Brüder des Ausstellers diesen Brief.
340, U 13291
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 9 1550 bis 1599 >> 9.2 1561-1570
1562 Juli 9
Original Pergament, deutsch, 2 Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben am neunten Julij
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller und Erzbischof
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller und Erzbischof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ