Graf Konrad von Vaihingen schenkt dem Kloster Herrenalb aus Verehrung der Jungfrau Maria und um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen das Viertel des Zehnten in Hochdorf, das sein Getreuer Eberhard, genannt Stampf von Söllingen (Seldingen) ihm aufgelassen hat und das von diesem die Brüder Heinrich und Werner genannt Hopfen als Afterlehen innegehabt haben.
Vollständigen Titel anzeigen
Graf Konrad von Vaihingen schenkt dem Kloster Herrenalb aus Verehrung der Jungfrau Maria und um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen das Viertel des Zehnten in Hochdorf, das sein Getreuer Eberhard, genannt Stampf von Söllingen (Seldingen) ihm aufgelassen hat und das von diesem die Brüder Heinrich und Werner genannt Hopfen als Afterlehen innegehabt haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 U 394
A 489 Bü 42
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 1. Urkunden >> 1.2 Einzelne Orte >> Hochdorf
1297 Juni 30 (dominica post festum apostolorum Petri et Pauli)
Urkunden
Lateinisch
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: WUB, Band XI., Nr. 5024, S. 59.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Druck: WUB, Band XI., Nr. 5024, S. 59.
Bad Herrenalb CW; Kloster
Hochdorf/Enz : Eberdingen LB
Söllingen : Pfinztal KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität (Tektonik)
- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Tektonik)
- Herrenalb (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Einzelne Orte (Gliederung)
- Hochdorf (Gliederung)