In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
Eberhard von Buches, Propst von Blankenau und Hofkämmerer des
Klosters Fulda, und die Brüder Widukind (Widkind) und Hermann von Romrod
bekunden fü...
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1504 September 23
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 3 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... uff Montag nach Mathei apposteli [!] et ewangeliste anno Domini millesimo quingentesimoquarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard von Buches, Propst von Blankenau und Hofkämmerer des Klosters Fulda, und die Brüder Widukind (Widkind) und Hermann von Romrod bekunden für sich und ihre Nachkommen und Erben, dass sie Otto Karre, seiner Ehefrau Margarete (Grethe) und ihren Erben mit einem Gut in Setzelbach mit allem Zubehör erblich belehnt haben. Das Gut ist jeweils zur Hälfte ein Lehen der Hofkammer und der von Romrod und hat lange Zeit wüst gelegen. Otte Karre, seine Ehefrau und ihre Erben sollen das Gut in gutem Zustand halten, den Lehnsgebern nicht entziehen oder verkaufen und jährlich an Michaelis [September 29] folgende Zinse zahlen: an Eberhard und seine Nachfolger als Hofkämmerer 40 Groschen Fuldaer Währung und zwei Viertel gutes, trockenes Getreide, halb Weizen und Roggen und halb Hafer Geisaer (Geyser) Maß; an die von Romrod und ihre Erben zwei Viertel der genannten Getreidesorten. Der Zins ist für zehn Jahre zu zahlen. Nach Ablauf der zehn Jahre beträgt der Erbzins 40 Groschen und sieben Viertel der genannten Getreidesorten. Die an Eberhard zu zahlenden Zinse sind auf Risiko der Lehnsträger nach Fulda zu liefern. Die 40 Groschen fallen allein an Eberhard, dazu noch dreieinhalb Viertel der genannten Getreidesorten. Die andere Hälfte des Getreides in Geisaer Maß fällt an die von Romrod und ihre Erben und ist nach Buttlar zu liefern. Sofern die Lehnsträger die Abgaben jährlich anstandslos zahlen, versprechen die Lehnsgeber, ihnen das Lehen nicht zu entziehen oder den Zins zu erhöhen (sie weytter besveren). Die Lehnsgeber sichern ihnen Rechtsschutz zu (verteidingen) und versprechen, es hinsichtlich des Lehens und den damit verbundenen Rechten und Pflichten so zu halten, wie sie es auch anderen Hintersassen (armen leuten) gegenüber tun. Da die Hofkämmerei kein eigenes Siegel hat, siegelt Eberhard mit seinem eigenen Siegel. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reic...
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eberhard von Buches, Widukind von Romrod, [Hermann von Romrod]
In der Urkunde werden in der Siegelankündigung der von Romrod keine Personen unterschieden. Als Beispiel für das Siegel Hermanns von Romrod vgl. die Urkunde Nr. 1336, Siegel Nr. 10.
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.