Der Ritter Nikolaus (Nykel) von Zschannewitz (Czanewycz), gesessen zu Torgau, bekennt, dass er mit Einverständnis seiner Ehefrau Sophia (Sophie) und seiner Erben der Äbtissin Margarethe von Lößnig (Leznig), der Priorin Mechthild (Mechylt) und dem ganzen Konvent des Zisterzienserinnenklosters Nimbschen (Nympschyn) im Bistum Merseburg das Dorf Neiden (Nydan) und die Wüstung Eulenau (das wu<o>ste dorf czu Unowe) verkauft hat. Die in Neiden und Eulenau vorhandenen Güter, Einkünfte und Dienste werden detailliert beschrieben. Der Aussteller behält sich vor, dass seine Schafe über den Winter in Neiden bleiben und das Gericht bis zur Übereignung an das Kloster bestehen bleiben soll. Von der Kaufsumme von 511 neuen Schock sollen 311 Schock nach der Übereignung der Güter an das Kloster, die vor Michaelis (vor 1380 September 29) erfolgen soll, gezahlt werden. Je 100 Schock sollen danach zu Walpurgis (1381 Mai 1) und Michaelis (1381 September 29) gezahlt werden. Die Bezahlung soll jeweils im Kloster Nimbschen durchgeführt werden. - Siegel des Ausstellers und seines Vetters Heinrich (Heynich) angekündigt.