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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1276 Oktober 12
Regest: Graf Otto von Ravensberg (Ravenesberg) verkauft mit Zustimmung seines Bruders Ludwig, Propst zu St. Johannes in Osnabrück, seiner Frau Hathewigis, seiner Erben Herman, Ludewich, Otto, Bernhard, Jutta, Oda und Sophia, seinen Hof (curtim) Elslere bei Beckum (Bekehem) nebst Zubehör und Einwohnern sowie eine jährliche Weizenrente von dem Erbe Modewic, an die Bürger in Beckum für 320 Mark. Die Verkäufer verzichten auf alle Rechte. Es siegeln der Aussteller, seine Frau, sein Bruder Ludwig und die Bürger in Bielefeld (Bilevelde). Geschehen in Marienfeld (Wadenhart). Zeugen: Rembert de Busche, Everhard de Varenthorpe, Ritter; Ludolf, Richter in Beckum; Lubert de Beveren, Godescalc Scaden, Everhard de Anedopen, Gerehard de Olethe, Thomas de Lippeburg, Knappen; Herman de Thunnichusen, Johan de Polhem, Tizon de Wersa, Engelbert Bote, Hinrich und Hildebrand gen. des Weseldoren, Gerehard Weten, Ratsleute in Beckum; der Thinggraf von Ravensberg Giselbert. Acta sunt hec apud Wadenhart.
1) Ausfertigung, Pergament 25 x 15 cm; 4 Siegel ab. Rückseite: Kauffbrieff uff Modewichs guet, dessen ländereyen, büschen, weyden, wiesen, fischereyen und allen zubehörungen in usum civitatis Bechemensis für 320 marck (18. Jh.); Signatur: III F 1 c.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 11
2) Druck: WUB 3, 997.
Urkunden
quarto Ydus Octobris
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.