Jörg, Gregorius, Hans und Katharina, Kinder des verstorbenen Ulrich Haller und der Katharina Kadoß von Bettighofen, verkaufen mit Zustimmung ihrer Mutter und ihres Trägers Martin Egins von Sontheim für 200 lb h Munderkinger ("Mundrichinger") Währung dem Thomas ("Dümen") Haller, ihrem Bruder zu Bettighofen ("Bettenkoffen") ihre Rechte und Güter zu Bettighofen, die ihre Mutter jetzt innehat und die nach ihrem Tod ihnen erbweise zufallen. Wenn Thomas Haller die Güter verkaufen will, so soll er sie dem nächsten natürlichen Erben anbieten. Zustimmungserklärung von Katharina Kadoß und ihres Trägers Martin Egen.
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Jörg, Gregorius, Hans und Katharina, Kinder des verstorbenen Ulrich Haller und der Katharina Kadoß von Bettighofen, verkaufen mit Zustimmung ihrer Mutter und ihres Trägers Martin Egins von Sontheim für 200 lb h Munderkinger ("Mundrichinger") Währung dem Thomas ("Dümen") Haller, ihrem Bruder zu Bettighofen ("Bettenkoffen") ihre Rechte und Güter zu Bettighofen, die ihre Mutter jetzt innehat und die nach ihrem Tod ihnen erbweise zufallen. Wenn Thomas Haller die Güter verkaufen will, so soll er sie dem nächsten natürlichen Erben anbieten. Zustimmungserklärung von Katharina Kadoß und ihres Trägers Martin Egen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 95
Oberamt Ehingen Nr. 31
B 59 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1488 Dezember 22 ("am Monntag näst nach sanct Thomas des heiligen zwölffbotten Tag")
Urkunden
Siegler: Sr. auf Bitten der A.: Konrad Has, Stadtammann zu Munderkingen, Jörg Gous, Alt-Bürgermeister zu Munderkingen
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 10 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 10 S.
Or.: SchönbAO U 143
Egen, Martin
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Gous, Jörg, Alt-Bürgermeister
Haller, Gregorius
Haller, Hans
Haller, Jörg
Haller, Katharina
Haller, Katharina, geb. Kadoß
Haller, Thomas
Has, Konrad; Stadtammann
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Bettighofen : Unterstadion UL
Munderkingen UL
Munderkingen UL; Bürgermeister
Munderkingen UL; Stadtammann
Sontheim : Kirchbierlingen, Ehingen (Donau) UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ