Oberamtsberichte, Bd. 25
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 469 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1748
Enthält u. a.: H. Clemens aus Oberoderwitz gegen von Kanitz, Hainewalde wegen der Herausgabe eines Bauerngutes (Bl. 1).- Akziseaufschlag beim Kauf von Hanf in Zschillichau durch Bautzener Seiler (Bl. 3).- Gasthofgerichtsbarkeit auf dem Richterschen Hause vor dem Bautzener Tore in Löbau (Bl. 12-15).- Besetzung des Pastorats in Ebersbach (Bl. 50-52).- Grenzdifferenzen mit der Herrschaft Friedland (heute Frýdlant, Tschechien) (Bl. 54-73).- Hypotheken auf der Standesherrschaft Muskau (Bl. 77-80).- Jurisdiktion über den Neukretscham Maltitz durch den Rat zu Weißenberg (Bl. 81-86).- von Nostitz, Gersdorf gegen die Gemeinde Gersdorf wegen der Hofedienste, Verpflegung und Entlohnung sowie Zuwendungen der Herrschaft bei Festlichkeiten (Bl. 87-92).- Lehnsangelegenheiten des landvogteilichen Bauerngutes in Friedersdorf (Bl. 93-102).- Gemeinde Oberludwigsdorf gegen von Fromberg, Oberludwigsdorf wegen der Besetzung von Bauerngütern bei minderjährigen Erben, Schafthaltung durch Untertanen, Bezahlung von Losbriefen (Bl. 134-141).- Genehmigung zum Übergang von der Baderprofession zur Barbier- und Chirurgenprofession (Bl. 154).- Einfälle Kamenzer Bürger in das Mariensternsche Dorf Spittel sowie in Schwosdorf (Bl. 162-165, 185).- Einsetzung eines Diakons in Cunnersdorf (Bl. 202-204).- Subhastation [Versteigerung] des Ritterguts Spittwitz (Bl. 214-218).- Teilung der Gerichte Leuba (Bl. 227-230).- Verweigerter Beitrag zur preußischen Kontribution durch Bürger von Ostritz (Bl. 231-234).- Apertur [Erledigung] des landvogteilichen Lehngutes Rodewitz (Bl. 224-240).- Rückstände der Bürger in Muskau zur preußischen Kontribution (Bl. 277).- Turbierung der Oehnaer Mühle (Bl. 279-303).- Rat zu Görlitz gegen von Fromberg, Ludwigsdorf wegen Geschossgeldforderung (Bl. 321-324).- Jahrmärkte und Viehmärkte in Wittichenau (Bl. 330-332).- Antrag auf Abwandlung eines Todesurteils wegen Kirchenraubes (Bl. 337-341).- Rat zu Kamenz gegen das Kloster Marienstern wegen der Bierturbation (Bl. 342-350).- Einsendung der Rauch- und Mundgutsteuermatrikel (Bl. 357).- Innungsartikel der Feuermauerkehrer [Schornsteinfeger] in Bautzen (Bl. 377-379).- Viehseuche in Elstra (Bl. 398-399).- Anzeige der Gemeinde Eibau über eine Diebesbande und Hehlerbande (Bl. 400-414).- Kloster Marienthal gegen Gemeinde Niederseifersdorf und Ottendorf wegen der Milizabgaben (Bl. 426-427).- Kavallerieverpflegungsgelder der Stadtdörfer (Bl. 432-436).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:30 MEZ
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