Verband der Evangelischen Arbeitervereine der Provinz Brandenburg (Bestand)
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EAV
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Sonstige Verbände und Rechtsträger
1906-1912
Das Anliegen der Vereine bestand in der Bildung und sozialpolitischen Betätigung der Arbeiter gemäß evangelischer Grundsätze.
Vorwort: Angestoßen durch die sozialen und politischen Entwicklungen, entstanden in den 1880er Jahren die ersten evangelischen Arbeitervereine. Bereits 1893 wurde der Verband der Evangelischen Arbeitervereine als Gesamtverband gegründet. Im Jahre 1898 gründete sich der Evangelische Arbeiterverein für Berlin.
Das Unterstützungskomitee für die Evangelische Arbeitervereins-Bewegung in der Provinz Brandenburg wurde gebildet, um dem Verband Evangelischer Arbeitervereine der Provinz Brandenburg die Anstellung eines Arbeitersekretärs zu ermöglichen. Es bestand aus jeweils drei Vertretern der Sozialen Geschäftsstelle für das Evangelische Deutschland, des Brandenburgischen Verbandes Evangelischer Arbeitervereine und des Brandenburgischen Provinzialverbandes für Innere Mission.
Die Aufgabe dieses Arbeitersekretärs bestand darin, „die dem Verbande angehörigen Vereine zu besuchen, neue zu gründen und überhaupt organisatorisch und agitatorisch gemäß der evangelisch-christlich, nationalen und sozialen Grundsätze des Gesamtverbandes ev. Arbeitervereine für die innere geistige Vertiefung u. die äußere Ausbreitung der Bewegung tätig zu sein.“ (Vertrag [1909], ADW, EAV 1).
Die Akten des Bestandes ADW, EAV wurden 1977 mit den Akten des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission in der Provinz Brandenburg vom Archiv des Diakonischen Werkes der EKD übernommen.
Die Akten mit den Signaturen ADW, EAV 1 sowie ADW, EAV 2 wurden von Pastor Martin Esche, dem Vereinsgeistlichen des Provinzial-Ausschusses in dieser Zeit, geführt. Die übrigen Akten des Bestandes EAV wurden von Walter Langer in seiner Privatwohnung geführt und nach Ende seiner Tätigkeit an den Provinzial-Ausschuss übergeben.
Akten zum Thema Arbeitervereine finden sich auch im Bestand ADW, BP; hervorzuheben sind hierbei die Akten mit den Signaturen 107, 234, 237, 246 sowie 313.
Das Findbuch wurde ohne Änderungen im Juli 2007 von Frau Claudia Kögler ins Archivdatenbanksystem AUGIAS eingegeben.
Literatur:
Homrichhausen, Christian: 1898 - 1998, hundert Jahre evangelische Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg: eine Denkschrift des Landesverbandes der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Berlin-Brandenburg. – Berlin, 1998.
Vorwort: Angestoßen durch die sozialen und politischen Entwicklungen, entstanden in den 1880er Jahren die ersten evangelischen Arbeitervereine. Bereits 1893 wurde der Verband der Evangelischen Arbeitervereine als Gesamtverband gegründet. Im Jahre 1898 gründete sich der Evangelische Arbeiterverein für Berlin.
Das Unterstützungskomitee für die Evangelische Arbeitervereins-Bewegung in der Provinz Brandenburg wurde gebildet, um dem Verband Evangelischer Arbeitervereine der Provinz Brandenburg die Anstellung eines Arbeitersekretärs zu ermöglichen. Es bestand aus jeweils drei Vertretern der Sozialen Geschäftsstelle für das Evangelische Deutschland, des Brandenburgischen Verbandes Evangelischer Arbeitervereine und des Brandenburgischen Provinzialverbandes für Innere Mission.
Die Aufgabe dieses Arbeitersekretärs bestand darin, „die dem Verbande angehörigen Vereine zu besuchen, neue zu gründen und überhaupt organisatorisch und agitatorisch gemäß der evangelisch-christlich, nationalen und sozialen Grundsätze des Gesamtverbandes ev. Arbeitervereine für die innere geistige Vertiefung u. die äußere Ausbreitung der Bewegung tätig zu sein.“ (Vertrag [1909], ADW, EAV 1).
Die Akten des Bestandes ADW, EAV wurden 1977 mit den Akten des Provinzial-Ausschusses für Innere Mission in der Provinz Brandenburg vom Archiv des Diakonischen Werkes der EKD übernommen.
Die Akten mit den Signaturen ADW, EAV 1 sowie ADW, EAV 2 wurden von Pastor Martin Esche, dem Vereinsgeistlichen des Provinzial-Ausschusses in dieser Zeit, geführt. Die übrigen Akten des Bestandes EAV wurden von Walter Langer in seiner Privatwohnung geführt und nach Ende seiner Tätigkeit an den Provinzial-Ausschuss übergeben.
Akten zum Thema Arbeitervereine finden sich auch im Bestand ADW, BP; hervorzuheben sind hierbei die Akten mit den Signaturen 107, 234, 237, 246 sowie 313.
Das Findbuch wurde ohne Änderungen im Juli 2007 von Frau Claudia Kögler ins Archivdatenbanksystem AUGIAS eingegeben.
Literatur:
Homrichhausen, Christian: 1898 - 1998, hundert Jahre evangelische Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg: eine Denkschrift des Landesverbandes der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Berlin-Brandenburg. – Berlin, 1998.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST