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Vergabe des Pastorats zu Castrop
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 28. Kirchen-, Schul- und Armenwesen in märkischen Gemeinden >> 28.65. Castrop (katholische - lutherische - reformierte Gemeinde)
(1334-1460) 1492-1670
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Stiftung des Kapitels zu Kleve durch Graf Dietrich von Kleve, 1334 (in Abschrift) - Inkorporation u. a. der Pfarrkirche zu Castrop in das Kapitel zu Kleve, 1393 (in Abschrift) - Abgaben der Pfarrkirche zu Castrop an das Kapitel zu Kleve zwischen 1429 und 1564 (nach Auszügen aus Abrechnungen genannter Amtleute des Kapitels) - Verkauf der Castroper Kornabgabe durch den Amtmann des Kapitels zu Kleve, Gerrith ten Haeff, an den Castroper Bürger Marten Custer, 1598 Enthält auch: - Verkauf des Querhofes zu Dingen, des Essener Stiftsguts gen. Regenbogen und einer von Baumeister (baumesterß) bewohnten Kotstätte durch Heinrich van dem Holte und seine Söhne Hermann, Bernt, Heinrich und Johann an den Johann Schenckebier (Schenckeber, Schenckebeir), 1451 (Verhandlung vor dem Richter zu Mengede, Heinrich Steinhaus) - Verpfändung genannter Güter und Abgaben durch Johann Schenckebier an Gert van Bodelschwingh, 1472 - Pfarrer zu Castrop, Johann van dem Holte, und seine Brüder Hermann und Heinrich ./. Brüder Wennemar und Ernst van Bodelschwingh: Besitzrechte am Schultenhof zu Pöppinghausen und dem Essener Stiftsgut gen. Regenbogen zu Dingen, 1492 (Verhandlungen vor dem Richter zu Castrop, Wilhelm van Eckmershoven; dem Amtmann zu Bochum, Wessel Paschendal; dem Freigrafen zu Dortmund und Bodelschwingh, Jorjen Kost; dem Richter zu Recklinghausen, Johann Steulbech)
Sachakte
Castrop
Kleve
Castrop
Kleve
Castrop
Kleve
Kornabgabe
Kleve
Haeff
Castroper
Custer, Marten
Dingen
Essener
Baumeister
Holte
Holte
Holte
Schenckebier, Johann
Mengede
Steinhaus, Heinrich
Bodelschwingh
Castrop
Holte
Bodelschwingh
Bodelschwingh
Pöppinghausen
Regenbogen
Essener
Dingen
Castrop
Eckmershoven
Bochum
Paschendal, Wessel
Dortmund
Kost, Jorjen
Recklinghausen
Steulbech, Johann
Graf Dietrich von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.