Bestallung, Bezahlung und Entlassung des oldenburgischen und delmenhorster Statthalter Rochus Friedrich Graf zu Lynar
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NLA OL, Best. 20, -10 Nr. 104
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 10 Staats- und Militärdienst >> 10.3 Personal der zentralen Verwaltung
1752-1766
Enthält: u.a. - Bestallung des Grafen Rochus Friedrich zu Lynar zum Statthalter in den Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst sowie die zeitgleiche Ernennung des delmenhorster Oberlanddrosten Christoph Ernst von Beulewitz zum Canzler der glückstädtischen Regierung und Amtmann zu Steinburg sowie die Ernennung des oldenburgischen Oberlanddrosten Hans von Ahlefeldt zum Amtmann von Husum und Schwabstedt und die Oberstallerschaft der Landschaft Eiderstedt, Everschop und Utholm 1752 - Zwei Schreiben über die Übernahme der Briefschaften des oldenburgischen Oberlanddrosten durch den Grafen zu Lynar von Ahlefeldt 1752 - Schreiben über die aus der Deichkasse an den Statthalter zu zahlenden Gelder in Höhe von insgesamt 390 Reichstaler pro Jahr (mit Beilagen über die Höhe der Gelder für die vorherigen Landdrosten von 1742 und 1747) 1752 - Schreiben an die königliche Rentenkammer über die Aufsicht der Holzungen und Jagdgerechtigkeiten durch den Statthalter Graf zu Lynar 1753 - undatiertes Schreiben über die Entlassung des Grafen zu Lynar als Statthalter zum 03.12.1765 sowie zeitgleiche Ernennung des bisherigen Oberpräsidenten von Altona, Henning von Qualen, zum Oberlanddrosten der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst zum 21.01.1766
Verzeichnung
Ehemaliger Bestandteil einer anderen Akte, die Schriftstücke tragen die Seitennummerierung Nr. 166 bis Nr. 177.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ