Nachlass Ebe-Jahn (N44) (Bestand)
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Kreisarchiv Kleve (Archivtektonik) >> 2 Nichtamtliches Archivgut >> 2.3 Nachlässe
1946–1997, 16 Verzeichnungseinheiten Die Lehrerin und Historikerin Elisabeth Ebe-Jahn (* 1916, † 1998) forschte zur geldrischen Geschichte. In ihrem wissenschaftlichen Nachlass ist Arbeitsmaterial (Transkriptionen und Exzerpte) überwiegend zum Publikationsvorhaben “Burgund und das Herzogtum Geldern zur Zeit der Egmonts (1423–1543)” überliefert, das als unveröffentlichtes Manuskript in der Bibliothek des Kreisarchivs Kleve verwahrt wird (Bur 0007). Darüber hinaus enthält der Bestand Korrespondenz und Berichte der Forschungsreisen. Ein Teil des Bestandes unterliegt den archivgesetzlichen Schutzfristen und ist deshalb für die Nutzung gesperrt. Ergänzungsüberlieferung: Kreisarchiv Kleve, Kreis Geldern 1945 bis 1974 (B) Kreisarchiv Kleve, Historischer Verein für Geldern und Umgegend (V1) Kreisarchiv Kleve, Fotos der Rheinischen Post Geldern (F9) (Depositum des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e. V.)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ