1.) Ein Hof vor Trendelburg [Stadt, Lkr. Kassel] mit zwei Hufen, den ehemals Hans Tunicke innehatte; 2.) ein Baumgarten zu Trendelburg unter dem W...
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Urk. 14, 6435
A I u, Hein sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Hein, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Heb-Hen >> Hein
1763 September 20
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Hof vor Trendelburg [Stadt, Lkr. Kassel] mit zwei Hufen, den ehemals Hans Tunicke innehatte; 2.) ein Baumgarten zu Trendelburg unter dem Wasserberg; 3.) ein Hof zu Trendelburg, den ehemals Henning Hunold innehatte; 4.) ein Hof zu Sielen [Stadtteil von Trendelburg, Lkr. Kassel], den ehemals der alte Immenhausen innehatte; 5.) zwölf Morgen Wiesen, gelegen in der Allmende oberhalb von Sielen; 6.) ein Hof zu Eberschütz [Stadtteil von Trendelburg, Lkr. Kassel], den ehemals Konrad Hunold bewirtschaftete; 7.) eine freie Stätte zu Trendelburg, die Hermann Lewe gebaut und pfandsweise innegehabt hatte. Die Lehen hatten früher die von Falkenberg inne.
Belehnte/r: Hermann Adolf Hein, sein Bruder Johann Karl Ludwig und für die Söhne ihres verstorbenen Bruders Levin Georg Friedrich Hein, Christian und David Hein, deren Vormünder Martin Iber und Georg Borries
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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