Nachlass Hans Watermann (Bestand)
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NLA OL, Erw 72
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.3 Privates Archivgut >> 3.3.3 Wissenschaftliche / literarische Nachlässe sowie Einzelpersonen / Firmen
1953-1967
Enthält: Niedersächsischer Landtag, diverse persönliche Materialsammlung 1951-1972 (13); Niedersächsischer Landtag, Ausschüsse 1953-1968 (33); Niedersächsischer Landtag, Gesetze 1950-1974 (12); Schulwesen, Schulverwaltungsgesetz 1953-1976 (16); Hochschulpolitik 1953-1973 (11); Materialsammlungen zu verschiedenen politischen Themenkreisen 1946-1971 (18); Oldenburg und Vechta, Volksentscheid Oldenburg, Strafanstalt Vechta 1948-1977 (7); Norddeutscher Rundfunk, Personalangelegenheiten 1954-1965 (5); Norddeutscher Rundfunk, Verwaltungsrat, Finanzen 1950-1968 (32); Norddeutscher Rundfunk, Programmgestaltung 1949-1979 (22); Norddeutscher Rundfunk und Nordwestdeutscher Rundfunkverband 1952-1966 (12).
Beschreibung: Erw 72 Nachlass Hans Watermann
Zeit: 1946-1979
Geschichte des Bestandsbildners: Hans Watermann (geb. 24.03.1904 in Papenburg, gest. 20.02.1988 in Vechta) war neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Direktor des Landescaritasverbandes Oldenburg als engagierter CDU-Politiker von 1953-1967 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und etwa gleichzeitig Aufsichtsratsmitglied in Gremien des Norddeutschen Rundfunks und seiner Vorgängereinrichtung und zweimal Vorsitzender des NDR-Verwaltungsrates. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft nahm er eine Banktätigkeit in Frankfurt auf, trat der Zentrumspartei bei, ging aber dann als Journalist zum "Westfälischen Kurier". 1933-1941 war er Chefredakteur der "Dürener Zeitung", 1942-1944 ebenso vom "Chemnitzer Tagesblatt". 1937 trat er in die NSDAP ein. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft in Italien trat er in die CDU ein und war von 1946-1972 Direktor des Landescaritasverbandes Oldenburg. Er war Mitbegründer des Verbandes Katholischer Kranken- und Pflegeanstalten des Landes Oldenburg und der Norddeutschen Krankenhausgesellschaft. Er war engagiert für die Sicherung und den Ausbau der Universität Osnabrück und der Pädagogischen Hochschule Vechta. 1964 erhielt er die Ehrung als Ritter des Päpstlichen Silvesterordens und 1969 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Ehrungen folgten.
Bestandsgeschichte: Der Nachlassbestand umfasst Druckschriften, Vervielfältigungen von Sitzungsprotokollen, Korrespondenzen, Presseausschnitte und andere Überlieferungen aus seinem Arbeitsfeld. Seine Berufstätigkeit als Caritasdirektor ist hier nicht überliefert.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Erw 72 Nachlass Hans Watermann
Zeit: 1946-1979
Geschichte des Bestandsbildners: Hans Watermann (geb. 24.03.1904 in Papenburg, gest. 20.02.1988 in Vechta) war neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Direktor des Landescaritasverbandes Oldenburg als engagierter CDU-Politiker von 1953-1967 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und etwa gleichzeitig Aufsichtsratsmitglied in Gremien des Norddeutschen Rundfunks und seiner Vorgängereinrichtung und zweimal Vorsitzender des NDR-Verwaltungsrates. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft nahm er eine Banktätigkeit in Frankfurt auf, trat der Zentrumspartei bei, ging aber dann als Journalist zum "Westfälischen Kurier". 1933-1941 war er Chefredakteur der "Dürener Zeitung", 1942-1944 ebenso vom "Chemnitzer Tagesblatt". 1937 trat er in die NSDAP ein. Nach seiner amerikanischen Kriegsgefangenschaft in Italien trat er in die CDU ein und war von 1946-1972 Direktor des Landescaritasverbandes Oldenburg. Er war Mitbegründer des Verbandes Katholischer Kranken- und Pflegeanstalten des Landes Oldenburg und der Norddeutschen Krankenhausgesellschaft. Er war engagiert für die Sicherung und den Ausbau der Universität Osnabrück und der Pädagogischen Hochschule Vechta. 1964 erhielt er die Ehrung als Ritter des Päpstlichen Silvesterordens und 1969 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Ehrungen folgten.
Bestandsgeschichte: Der Nachlassbestand umfasst Druckschriften, Vervielfältigungen von Sitzungsprotokollen, Korrespondenzen, Presseausschnitte und andere Überlieferungen aus seinem Arbeitsfeld. Seine Berufstätigkeit als Caritasdirektor ist hier nicht überliefert.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
13; 181 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Hans Watermann, Das Ringen um die Sicherung der PH Vechta und um die universitäre Entwicklung. Eine hochschulpolitische Odyssee, 1978, in: Beiträge zur Geschichte der Stadt Vechta, Vechta 1978, S. 101-149; Hans Watermann, Stätten der Caritas in und um Vechta, aus: Beiträge zur Geschichte der Stadt Vechta ; 1983, S. 439- 466; Hans Watermann, Begegnungen und Meinungen, 1985; Hans Watermann, Nichts ist beständiger als der Wandel. Beobachtungen aus 8 Jahrzehnten, Vechta 1987; Joachim Kuropka (Bearb. u.a.), Um den Karren wieder aus dem Dreck zu holen. 50 Jahre Christlich Demokratische Union im Landkreis Vechta, Vechta 1995; Barbara Simon, Abgeordnete in Niedersachsen 1946-1994, Hannover 1996, S. 396; Hans-Peter Klausch, Braune Wurzeln - Alte Nazis in den niedersächsischen Landtagsfraktionen von CDU, FDP und DP. Zur NS- Vergangenheit von niedersächsischen Landtagsabgeordneten in der Nachkriegszeit, hg. von Die Linke, Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Hannover 2008; Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter. Abschlussbericht zu einem Projekt der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Auftrag des Niedersächsischen Landtages, bearb. von Stephan A. Glienke, hg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages, Hannover 2012.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST