Bau- und Hausunterlagen des Wohn- und Geschäftshauses Potsdamer Straße 8 (ehemals Nordstr. 5), Eigentümer: Carl / Karl Leckebusch.
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Kl - 1088
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 10. Grundstücks-, Miet- und Gebäudeangelegenheiten
(1889) 1905 - 1911 (1950, 1962 - 1977)
Enthält: 3 Baupläne und -zeichnungen, 1905-1906; Lageplan zum Baugesuch (erstellt vom Landmesser Julius Röhrig), 1905; Entwurfszeichnung für die Entwässerungs-Anlage, 1911; Zeichnung zur Erweiterung eines Zimmers "für Herrn Simon Plizenko, Potsdamer Str. 8", 1950; Kaufvertrag vom 28.09.1905 zwischen Gustav Storsberg und Eheleute Carl Leckebusch (Kauf eines Grundstücks mit Lagerhaus und Pferdestall an der Kaiserstraße); Auszüge aus der Grundsteuermutterrolle der Katasterverwaltung über das Grundstück Nordstraße 5, 1905; Auszug aus der vorläufigen Fortschreibungsverhandlung, 1906; Vertrag vom 19.09.1905 zwischen Herm. Höffgen und C. Lekebusch (Gestattung der Nutzung des Giebels von Herrn Höffgen); Schuld- und Pfandverschreibung vom 31.10.1905; Kostenanschlag für die Bauarbeiten, 1905; Aufstellung der Mauerarbeiten, 1908
Archivale
Darin: Vertrag vom 16.06.1889 zwischen Fritz Höhmann, Walther Bröcker und Gustav Storsberg über Grundstücksangelegenheiten [Grundstück unbekannt]; Zeitungsausschnitte über den Ausbau des Knoten Schlagbaum und den Abriß von Wohnhäuser an der Hauptstraße für den Bau eines neuen Rathauses, 1962-1977.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ