Ludeke van der Mollen, Sohn des verstorbenen Ermgard van der Mollen, wohnhaft zu Rüthen, stimmt dem Verkauf des Zehnten zu Hemmern (Hedemer) im Felde vor Rüthen als Seelgedächtnis zu, den die Brüder Henneke und Dietrich Bichter, Styne, Henneke Bichters Frau, und deren Tochter Elsebe, Bürger zu Rüthen, mit Zustimmung des Lehnsherren, des Knappen Goswyn von dem Rüdenberg, an Dekan und Kapitel der St. Peter und Andreaskirche [Busdorf] in Paderborn für 300 rheinische Gulden wiederkäuflich verkauft haben laut Urkunde vom 23. August 1425 (in vigilia beati Bartholomei apostoli) unter dem Zeugnis von Hermann van Warsten, Gerd von Kalle und Heinrich Snydewynt, Bürgern zu Rüthen. Bei Wiederkauf müssen zuvor 7 1/2 Gulden zurückgezahlt werden, die Ludeke van der Mollen erhalten hat. Siegelankündigung des Ausstellers. Zeugen: Wyneke Fyttes, Priester, Gobel Keneman, Bürgermeister zu Paderborn. Datum Paderborn ... 1464 ipso die beate Lucie virginis et martiris.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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