Schuldbekenntnis
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 2152
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 6 Armenpflege: Quittungen, Obligationen
1664 Mai 24
Regest: Die Brüder Johann und Daniel Helbling, beide Bürger zu Reitlingen, bekennen für sich und ihre Erben, daß sie von Hannes Weiß, Bürger und Küfer allhie, eine Schuld von 100 Gulden gegen käufliche Überlassung von 3 1/2 Vierteln Weingartens im Betzenrieth übernommen haben. Weiß ist auf seiner hiebevor eingetauschten Behausung im Vochenzengäßle über bereits bezahlte Jahrzieler hinaus den Armenpflegern, Bürgermeister Franz Helbling und Stefan Grieninger des Rats, noch 100 Gulden, die auf Georgii 1664, 1665, 1666 und 1667 mit je 25 Gulden abzustatten sind, schuldig geblieben. Damit gedachter Weiß seine eingetauschte Wohnung desto eher losmachen und der Tausch- und Kerfbrief ihm zurückgegeben werden kann, haben die Brüder Helbling die restierenden 100 fl Zieler zu bezahlen übernommen bei pfandhafter Verbindung der gekauften 3 1/2 Viertel Weingarts im Betzenrieht. Im Fall saumseliger Bezahlung können sich die Pfleger darauf erholen (= schadlos halten).
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Die am Schluß des Textes angekündigten eigenhändigen Unterschriften und Petschaft-Abdrücke sind und waren nicht vorhanden.
Genetisches Stadium: Or.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ