Zeugenaussage über ein Wegerecht
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Telgte A, 1126
A 904, 49
Telgte A
Telgte A >> Archivalien fremder Provenienz >> Rapiarium des Notars Johannes Langen
1693 August 24
Enthält: 49. Auf Ersuchen des Hermann Plugge, Bürgers zu Telgte, sagt Heinrich Uhlenbrock, auch Bürger zu Telgte und etwa 68 Jahre alt, aus, daß zu den zwei Stücken Land von drei Scheffel Einsaat, die dem Requirenten gehören und im großen Stadtfeld auf der Höhe zwischen Everd Loemanns und Hermann Udemanns liegen, der Fahrweg über Blancken Land die Hecke entlang nächst Erpenbecks Kaldeweides Kamp ginge. Er wisse dieses sehr genau, da er vor 45 Jahren und nachgehends auf diesen zwei Stücken das Korn gemäht und dabei gewesen sei, wenn es abgefahren worden sei. Dabei sei jedesmal dieser Weg ohne Widerspruch genutzt worden. Geschehen im Hause der Witwe Borich im Beisein des Heidenreich Witte und des Johann Dyckes.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:07 MEZ