C-Arm Zumbusch, Urk. Nr. 115
C-Arm Zumbusch Armenhaus Zumbusch-Üding
Armenhaus Zumbusch-Üding >> 1. Urkunden >> 1601-1700
1642 Dezember 15.
Enthält: 15. Dezember 1642 Henrich Meinertz und Johan Vernike, Provisoren der "Armen zur der Speisproven St. Lamberti" (Speckpfründe Lamberti), verkaufen auf Anweisung des Stadtrates vor dem Notar Henrich Storckdem Armenhaus Zumbusch einen Garten vor dem St. Mauritz-Tor. Sekretsiegel Rückvermerke: - 1647. vendidi, medietatem Scucrino Udinck, ad 120 RT area incluso. (ich habe verkauft in Anwesenheit des Schöfen Udinck zu 120 RT incl. des Feldplatzes) Henr. Storck - Anno 1648 3 Aprilis hob ich die andere halbsheidt vorgemelten Udinck neben dem heuselein, so darinne furhanden, verkaufft fur 130 RT area excepto, gelobt solchen kauff und verkauff in der zeitt zu halten unnd wahrn ohne meine oder der meinigen einredde unnd besserrungh, alle gefehrde und argelist außgeschlossen. Henr. Storck
Siegel in Holzkapsel, deren Deckel fehlt.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ
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