Gerd von Krummesse zu Anker im Kirchspiel Behlendorf, Stift Ratzeburg, verpfändet für 24 Mark lübsch Pfennige dem Klaus Jode, Bürger zu Mölln, seine Wiese und Acker bei der Nederen Sluze auf dem großen Ankerer Felde, die dem Herder Zubrok zu seinen Lebzeiten verpfändet waren. Mitlober: seine Vettern Johann und Hartwig von Krummesse, wohnhaft im Hofe Klempau des Kirchspiels Berkenthin. d.d. 1432 in sunte Briccii daghe des hilgen bisschopes und bichtigers.
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Gerd von Krummesse zu Anker im Kirchspiel Behlendorf, Stift Ratzeburg, verpfändet für 24 Mark lübsch Pfennige dem Klaus Jode, Bürger zu Mölln, seine Wiese und Acker bei der Nederen Sluze auf dem großen Ankerer Felde, die dem Herder Zubrok zu seinen Lebzeiten verpfändet waren. Mitlober: seine Vettern Johann und Hartwig von Krummesse, wohnhaft im Hofe Klempau des Kirchspiels Berkenthin. d.d. 1432 in sunte Briccii daghe des hilgen bisschopes und bichtigers.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 296
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1432
Enthält: Ausfertigung, Pergament, die drei Siegel fehlen
Verzeichnung
1432 November 13
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:55 MEZ