Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 1 Nr. 1
H 59 Nr. 61
A 61b FlP 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 1 Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg
Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg >> I. Landkarten >> 1. Frühe Landtafelkartographie: Filstalpanorama
Ausführlicher Titel: o. T. [Filstalpanorama von Göppingen bis Großeislingen]
Darstellung von hohem künstlerischem Rang / Wiedergabe des Verlaufs der Fils und der Landschaft zu beiden Seiten des Flusses (die der Künstler dadurch ermöglicht hat, dass er zunächst vom südlichen Flussufer aus die nördlich liegende Landschaft auf die obere Hälfte des Blattes malte, sich und das Blatt dann um 180 Grad drehte und in umgekehrter Blickrichtung das südliche Panorama auf die untere Hälfte auftrug), nördliche Talseite von genauer Naturbeobachtung zeugend, südliche Höhenzüge nicht wirklichkeitsgetreu / Ansichten von Göppingen mit Hohenstaufen, Groß- und Kleineislingen und Holzheim (dieses auf wenige Gebäude verkürzt)
Bemerkung:
um 1960 auf Leinw. aufgezogen, 1972 unter Glas gebracht und gerahmt, leuchtende Farben sehr gut erhalten / Zeichnung stellt den westlichen Teil eines ursprünglich in einem Stück bis Geislingen reichenden Panoramas dar, der östlich anschließende Teil (44 x 195 cm) befindet sich im Stadtarchiv Ulm, Anlass zu dem großartigen Panorama gab ein Streit um Grenzen und Geleitsrechte zwischen Ulm und Württemberg in den Jahren 1532-1537, Auftraggeber war die Reichsstadt, bei deren Prozessakten im städtischen Archiv das Dokument hernach verwahrt wurde; im Zusammenhang mit dem Übergang Ulms an Württemberg im Jahr 1810 dürfte der westliche, altwürttembergisches Gebiet darstellende Teil abgetrennt und nach Stuttgart gebracht worden sein
Darstellung von hohem künstlerischem Rang / Wiedergabe des Verlaufs der Fils und der Landschaft zu beiden Seiten des Flusses (die der Künstler dadurch ermöglicht hat, dass er zunächst vom südlichen Flussufer aus die nördlich liegende Landschaft auf die obere Hälfte des Blattes malte, sich und das Blatt dann um 180 Grad drehte und in umgekehrter Blickrichtung das südliche Panorama auf die untere Hälfte auftrug), nördliche Talseite von genauer Naturbeobachtung zeugend, südliche Höhenzüge nicht wirklichkeitsgetreu / Ansichten von Göppingen mit Hohenstaufen, Groß- und Kleineislingen und Holzheim (dieses auf wenige Gebäude verkürzt)
Bemerkung:
um 1960 auf Leinw. aufgezogen, 1972 unter Glas gebracht und gerahmt, leuchtende Farben sehr gut erhalten / Zeichnung stellt den westlichen Teil eines ursprünglich in einem Stück bis Geislingen reichenden Panoramas dar, der östlich anschließende Teil (44 x 195 cm) befindet sich im Stadtarchiv Ulm, Anlass zu dem großartigen Panorama gab ein Streit um Grenzen und Geleitsrechte zwischen Ulm und Württemberg in den Jahren 1532-1537, Auftraggeber war die Reichsstadt, bei deren Prozessakten im städtischen Archiv das Dokument hernach verwahrt wurde; im Zusammenhang mit dem Übergang Ulms an Württemberg im Jahr 1810 dürfte der westliche, altwürttembergisches Gebiet darstellende Teil abgetrennt und nach Stuttgart gebracht worden sein
44 x 159 (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: o. V.
Karten und Pläne
Literatur: M. Akermann: Ein Grenzstreit im Filstal. Beschreibung und Entstehung der ältesten Darstellung zwischen Göppingen und Geislingen/Steige. (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Göppingen 1). Göppingen 1960. 31 S., 8 Abb. (Ausschnitt in Originalgröße, teilweise farbig), verkleinerte Reproduktion des ganzen Panoramas (schwarz-weiß, gefaltet)
Funktion in der Akte: Zugehörige Akten: A 57 Bü 2
Ausführung: Federzeichnung; handkoloriert
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Orientierung: o. Or. [N und S]
Originalmaßstab: o. M.
Funktion in der Akte: Zugehörige Akten: A 57 Bü 2
Ausführung: Federzeichnung; handkoloriert
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Orientierung: o. Or. [N und S]
Originalmaßstab: o. M.
Eislingen/Fils GP; Großeislingen
Filstal
Göppingen GP
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:19 PM CET
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- 1. Frühe Landtafelkartographie: Filstalpanorama (Classification)
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