Dietrich, Erzbischof von Köln etc., verschreibt dem Gerhard Reipgin, Schöffen zu Neuss und Druda, seiner Ehefrau, eine Rente von 40 Mark brabantisch a
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit >> Vor Peter Kreitfisch und Jakob Meus, Schöffen zu Neuss, verkaufen Heinrich Ripffen (Ripgen) zur Lilien und Margreth Wolffs, seine Ehefrau,
(1446 Januar 18)
Regest: Dietrich, Erzbischof von Köln etc., verschreibt dem Gerhard Reipgin, Schöffen zu Neuss und Druda, seiner Ehefrau, eine Rente von 40 Mark brabantisch aus den Gefällen der Stadt Neuss, jährlich auf Antoniostag fällig, für 400 oberländische rheinische Florin, und weist sie wegen Zahlung an Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Neuss. - Siegler: die Aussteller, Dechant und Kapitel der Domkirche zu Köln, die ihre Zustimmung geben, mit dem Siegel ad causas, und die Stadt Neuss auf Befehl des Erzbischofs mit dem Stadtsiegel. Wiederlöslich mit 400 Florin. - Dat. Köln 1446 deß Dinstag nach S. Anthonistag des heyligen abts.
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Urkunden
Vor Peter Kreitfisch und Jakob Meus, Schöffen zu Neuss, verkaufen Heinrich Ripffen (Ripgen) zur Lilien und Margreth Wolffs, seine Ehefrau,
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ
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