Gemeinschaftskrankenhaus Ahrensfelde wird bestimmt keine Anonymität kennen
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V 100 Zeitungsdokumentation
Zeitungsdokumentation >> 12. Gesundheitswesen u. Veterinärwesen >> 12.2 Krankenhäuser im Kreisgebiet
20. Januar 1972
Enthält: [Name maskiert] Arzt vom DRK-Krankenhaus Hamburg und Initiator des gemeinnützigen "Verein zur Förderung des Gemeinschaftskrankenhauses Ahrensfelde e. V.", teilt mit, dass der Bau des von dem Verein geplanten 128-Betten-Allgemein-Krankenhauses, das nach einem neuen System betrieben werden soll, wo der einzelne Patient mehr im Mittelpunkt steht, durch Spenden und Legaten sowie öffentliche Gelder verwirklicht werden soll. Dem Verein gehören Ärzte, Architekten, ein Pastor, der Geschäftsführer [Name maskiert] Schnitzler und ein Künstler an. Als Gelände wird ein Grundstück am Rand des Forstes [Name maskiert] Ahrensfelde in Betracht gezogen und der auf Krankenhäuser spezialisierte Architekt [Name maskiert] entwirft [Name maskiert] Im Einzugsbereich des neuen Krankenhaus will die Grell-Stiftung ein Alten- und Pflegeheim und ein Hamburger Institut seine heilpädagogische Kindertagesstätte einrichten und es wird über einen Kindergarten nachgedacht. Bürgermeister [Name maskiert] (Ahrensburg) und [Name maskiert] (Ahrensfelde) sichern dem Projekt ihre Unterstützung zu, wobei sie hiervon eine finanzielle Unterstützung abkoppeln.
Archivale
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.08.2025, 08:31 MESZ
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