Josef Mengele
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VI. Abt., Rep. 1, Nr. Verschuer_III_10_40
VI. Abt., Rep. 1 Fotografien
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{1939/40}
Inhalt: Mengele (links) vermutlich mit Hans Grebe in Frankfurt um 1935/36 [Anm.: So ist die Akte, in der dieses Foto erstmals auftaucht mit Bleistift beschriftet, vermutlich nachträglich. Dieses Datum steht in Widerspruch zur ersten Bildunterschrift: "Geschlossen sind des Krieges wegen ...", siehe III. Abt. Rep. 86 A, Nr. 88., Mengele war erst ab 1937 bis 1940 am Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene der Universität Frankfurt/Main]; Aufnahmedatum also: 1939/40
Originalfoto siehe Nachlass Verschuer, Album "Frankfurt 1942, Photos aus dem Institut (z. Abschied)", III. Abt., Rep. 86 A, Nr. 88
Bild / Foto
Reproduktion: Q 16-14-16-4
siehe Verschuer Bild-Nr. III/10_40 [Information erhalten am 29.1.2024, Tgb.-Nr. 135/24 Dear Susanne, thank you very much for your feedback. I've been an iconography researcher for some years - I'm Brazilian, I work for some publishing houses in São Paulo - but I study, research and work in Germany. I recently spoke to the German journalist Hermann G. Abmayr, who told me that the man next to Josef Mengele in photo No. III/10-40 is Hans Grebe. Abmayr interviewed Mr. Grebe in the 1990s on the occasion of a documentary he was producing (see attached photo). On that occasion, Grebe told Abmayr that he had met Mengele at the Institut. In the photo, he is wearing the Wehrmacht uniform and was, along with Verschuer's other assistants, drafted into the Wehrmacht. Background: Grebe not only prepared race and kinship reports as part of the Nazi race laws, but was also deeply involved in Nazi medicine. I share this small part of my research because I think it might be valuable to attach this information for future researchers. Best regards from Bremen - Gabriella Gonçalles]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.03.2025, 13:14 MEZ