Eine halbe Hufe Land zu Oberhaldessen [Wüstung in der Gemarkung der Stadt Grebenstein, Lkr. Kassel], wie sie ehemals die Vercke zu Immenhausen und...
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Urk. 14, 11939
A I u, Schott sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Schn-Scho >> Schott (2)
1841 Februar 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eine halbe Hufe Land zu Oberhaldessen [Wüstung in der Gemarkung der Stadt Grebenstein, Lkr. Kassel], wie sie ehemals die Vercke zu Immenhausen und nach deren Aussterben der Groß- bzw. Urgroßvater der 1729 Belehnten, Franz Schott, Schultheiß zu Grebenstein und Immenhausen, als Lehen gehabt hatte, als Mannlehen, nämlich: ein Sommerfeld, wie es im Jahr 1685 gewesen ist, wovon anderthalb Morgen an zwei Stücken auf der alten Wiese am Land des Johann Pfutzbach, Opfermanns zu Udenhausen, liegen, mit einem davor gelegenen Trieschenplatz, wovon ungefähr ein Morgen zu einer Wiese gebraucht wird; ein halber Morgen (Strote) am Lehnland des Joachim Henning und des Hartmann Brendel; ein Morgen an der Holtzer Höhe zwischen Brendels Land und dem Land der Erben des verstorbenen Magister Franz Wetzel; anderthalb Morgen an der Holtzer Höhe am Land des Hans Schmidt; ein Achtel an der Holtzer Höhe am Land des Bürgermeisters Eckemann und des Brendel; fünf Viertel Morgen unter der Holtzer Höhe am Land des Philipp Giebel und des Johann Hüter; drei Viertel Morgen an der Holtzer Höhe unter dem Diebesweg, die eine Anwand sind; drei Viertel Morgen durch den Udenhäuser Pfad am Land der Hordellmann; drei Viertel Morgen durch den Udenhäuser Pfad neben einem Plock, die eine Anwand sind und auf das Dienstland des Hofmann stoßen; drei Viertel Morgen durch den Udenhäuser Pfad, die an das vorherige land und den Diebesweg am Land des Heinrich Hencke grenzen; ein halber Morgen in der Heide; im Brachfeld des genannten Jahres ein halber Morgen in der Heide; drei Viertel Morgen diesseits der Lande; fünf Viertel Morgen zu Oberhaldessen (Obernholtzen) beim Weidenbaum am Land des Jost Kersting; drei Viertel Morgen durch den Oberhaldessener Weg (Oberholtzer Weg) zwischen dem Land des Caspar Thöne und des Grebe zu Udenhausen; ein Viertel Morgen bei Boden Wiese am Land des Bürgermeisters Eckmann und des Johann Erdbeck; ein Morgen auf dem (Leinlachen) am Land des Brendel; drei Viertel Morgen über (Lohlenbreyde), die ebenso eine Anwand sind; in dem besamten Winterfeld aber anderthalb Morgen an zwei Stücken zu Oberhaldessen (Obernholtzen) in dem Holtzer Grund; anderthalb Morgen, die in einer Weglänge auf die Trift an den Besitz des Georg Gude stoßen; drei Viertel Morgen gegenüber dem vorherigen, das ist eine Splitte und ein Anwand; insgesamt sind es 18 Morgen und drei Achtel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl Friedrich Leopold Schott
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl Friedrich Leopold Schott
Belehnte/r: Karl Friedrich Leopold Schott, Geheimer Rat und Direktor der Hauptstaatskasse zu Kassel, und sein Bruder Karl Ludwig Ferdinand, wie auch ihr Neffe Karl Friedrich Heinrich Schott, Sohn des verstorbenen Johann Wilhelm Schott, unter Vormundschaft seiner Mutter sowie des Konzertmeisters Wiele und des Obergerichtsanwalts Wepler
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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