St. Moritz, 5. Aug. 1906. Dank für den Brief und die darin gemachten Vorschläge; Rührung über die "großartige Stiftung der Frau Krapp". "Es wird sich nur empfehlen, bei Nennung des Ludwig Wilhelm Krankenheims ganz besonders zu betonen, daß die Stiftung dieser Anstalt in ihrer Eigenschaft als Ausbildungsanstalt von Krankenschwestern für das ganze Land zugedacht wird, damit nicht nur ein lokales Interesse als Krankenanstalt bedacht wird, sondern allgemeinere Interessen höherer Art hierbei in Betracht kommen. Es wird mir schwer, die rechten Dankesworte für diese Stiftung zu finden."; Text für das Gedenkblatt und dessen Versendung; Idee allen Brautpaaren, die sich am 20. September vermählen, durch den geistlichen einen Bibel-Wandspruch zukommen zu lassen, der bei Kaufmann in Lahr bestellt werden soll; Ideen zur Ausführung des Wandspruchs; Entwürfe von Schmidt-Staub für das Geschenk für den Kaiser (Anfertigung auf blauem Jaspis); Beschaffung eines Granitblocks mit einer Medaille darauf als Briefbeschwerer für ihren Sohn; Rücksendung des Briefs von Gräfin Erlach und der Begleitkarte für die Geschenke; Dank, Grüße und Bemerkung zum Zustand des Großherzogs.
Vollständigen Titel anzeigen
St. Moritz, 5. Aug. 1906. Dank für den Brief und die darin gemachten Vorschläge; Rührung über die "großartige Stiftung der Frau Krapp". "Es wird sich nur empfehlen, bei Nennung des Ludwig Wilhelm Krankenheims ganz besonders zu betonen, daß die Stiftung dieser Anstalt in ihrer Eigenschaft als Ausbildungsanstalt von Krankenschwestern für das ganze Land zugedacht wird, damit nicht nur ein lokales Interesse als Krankenanstalt bedacht wird, sondern allgemeinere Interessen höherer Art hierbei in Betracht kommen. Es wird mir schwer, die rechten Dankesworte für diese Stiftung zu finden."; Text für das Gedenkblatt und dessen Versendung; Idee allen Brautpaaren, die sich am 20. September vermählen, durch den geistlichen einen Bibel-Wandspruch zukommen zu lassen, der bei Kaufmann in Lahr bestellt werden soll; Ideen zur Ausführung des Wandspruchs; Entwürfe von Schmidt-Staub für das Geschenk für den Kaiser (Anfertigung auf blauem Jaspis); Beschaffung eines Granitblocks mit einer Medaille darauf als Briefbeschwerer für ihren Sohn; Rücksendung des Briefs von Gräfin Erlach und der Begleitkarte für die Geschenke; Dank, Grüße und Bemerkung zum Zustand des Großherzogs.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N von Nicolai Nr. 54, 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N von Nicolai Nachlass Eduard von Nicolai (1858-1914), Präsident der Generalintendanz der Zivilliste
Nachlass Eduard von Nicolai (1858-1914), Präsident der Generalintendanz der Zivilliste >> II. Korrespondenz >> Briefe von Mitgliedern des Hauses Baden >> Großherzogin Luise
5. August 1906
Dokument
Bem.: Brief diktiert.
Großherzogin Luise
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Nichtstaatliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe (Tektonik)
- Politische Nachlässe (Tektonik)
- von Nicolai (Tektonik)
- Nachlass Eduard von Nicolai (1858-1914), Präsident der Generalintendanz der Zivilliste (Bestand)
- II. Korrespondenz (Gliederung)
- Briefe von Mitgliedern des Hauses Baden (Gliederung)
- Großherzogin Luise (Archivale)