Bittschriften des 17. Jhds.
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01.01.02 A, A 2141
Bi 2
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.06 Stadtverwaltung >> 2.06.05 Bittschriften und Suppliken
1611 - 1697
Enthält: Bürgermeister und Rat der Stadt an Bürgermeister Henrich Wyppermann in Brakel wegen Darlehen 1611; Heilig Geister Bauerschaft bittet um Erlaubnis, wieder mit Karren ins Holz zu fahren 1611; Bittet um Haftentlassung von Anna Brokhausen Tochter 1611; Johann Barentorp d.J. an Magistrat betr. Gewalttätigkeiten vor dem S. Johannestor erwähnt Johannes Löhr 1611; Johannes Cornelius zu Brakel betreffend Interzessionsschreiben wegen Hans Seiler und Joachim Coch betr. Hans und Arnd Piel; Herm. Schachts Wortwechsel mit Kämmerer Andrea Lohmann betr. 1612; Verkauf eines Gartens etc. (Frantz Schortz) 1612; Johann von Offen wegen seiner Häuser in Entrup schreibt von Sternberg 1613; Gnadengesuch für Yusti Grevig 1613; Hans Lesemann wegen Arrest und Schadenersatz, weil es ihm verboten wurde, zum Gogericht Brake zu gehen 1614; Curdt von Lübecke bietet seine Dienste als Reitersmann an 1617; Simon Sölter von der Voßheide bittet um Garten zu seinem Hause im Mühlenberge; Konzept unvollständig Stadt Lüneburg; Hans Strunck, nach einem Überfall durch Reineke Möller entflohen, bittet um Einlassung als Geselle 1621; Supplik an den Anhaltischen Obristen von Gley wegen Clara Schmiedes, Caspar Tilhen Ehefrau. (Kriegsschicksal) 1626; Ilsabe Hartz, Franz Kerßenbrocks Frau, wegen Subhastation ihres Hauses 1616; Anneke Gellerink von Lieme wegen Bürgeraufnahme; Gnadengesuch des Dietrich Grimme 1623; Ersuchen um rückständige Zinsen auf Stadtschulden Hermann Kehr, Salzuflen. Dabei Arrest auf "Fastenspeise" d.h. Stockfisch, Hering, Tran, Käse 1631; Wwe.Caspar Tilhen und Henrich Bemer (Berner?) bitten um Ersatz für Biertonnen, die ihnen kaiserliche Soldaten abgenommen 1632; Hans Rullmann hat Haus u. Hof verpfändet wegen Creditoren 1633; Michael Latomus bittet um Hilfe in Armut (Schulmeister?) 1634; Organist Andreas Knodt bittet um Zeugnis 1634; Gerlach v.Kerßenbrock bittet den Hof seines Schwiegersohnes Phil.Ad. von Münchhausen von Einquartierung zu verschonen 1634; Catharina zur Lippe intercediert wegen Hans Friedr.Pöttgers Wachten 1636; Jacob Frodermann bittet um Hilfe in seinem Alter, da er durch Lobrowitzische u.a. Contribution nichts von seiner kleinen Behausung behalten habe 1636; Amtmann von Stenneberg schreibt wegen abgenommener Pferde 1636; An den Grafen z.L. wegen Supplik der Bürger Hans Kolckman und Jobst Krieger 1637; Wilhelm Schilling bittet um Interzession, wofür er dem Drosten zum Sparrenberg den Kornzehnten "um ein gewißes" abgehandelt 1646; Interzession des Amtmanns zu Vahrenholtz (?) wegen Forderungen des Bürgers Johan Vinckeldey 1646; Färbers Witwe Ludwigs Brunes bittet um Hilfe 1649; Andreas Frohne hat sich an Tryne Weege, Zach.Anthonius Witwe auf dem Siechenhofe verheiratet berichtet vom Schicksal seiner Kinder. Datum Herford, den 8.April 1657; Heinrich Nieweg berichtet, daß sein Haus abgebrannt ist. Dabei: Beklagter Luttman Henrich Spreck 1625; Gesuch der gefangenen Soldaten Engelbert Vahle u. Hans Keden 1650; Pawell Niemann bittet wegen Krankheit seiner Frau um Nachlaß der Stadtlast 1660; Henrich Tewes (Petschaftsiegel) bittet um Geld, das ihm zusteht 1662; Bitte um Überprüfung einer Leiche : Pastor zu Heepen. Justi Corvini sel. Kinder u.Erben (darin Christian Selligen Frau) 1663; Probst Johann Abschlags gegen die Ablehnung einer Hochzeitsfeier seiner Tochter und erneute Bitte, Gäste einladen zu dürfen 1664; Henrich Dunker: Elender Zustand nach Unfall bei Bauerwerken und Abbruch der Mauer, bittet um Erstattung der Arztkosten "ex commune" (Vergl. unten Anno 1690) Barbara Fricke: Einhaltung eines Eheversprechens betr. Kutscher Simon; Pastor Winterstein von Sonneborn bittet um Unterstützung darin: kurzer Lebenslauf; Elisabeth Krahmers, sel. Sim.Löbbings Witwe Bittgesuch. Mann beim Scheibenschießen verunglückt 1677; Bitte um finanzielle Hilfe für die Kinder des verstorbenen Heinrich Möller 1678; Eine Predigerwitwe erhält 1 Thlr. 1681; Johan Richter läßt durch seine Frau um Gnade bitten 1682; Rel.Secr.Wippermann aus Rinteln bittet wegen ihres studierende Sohnes 1683; Hauptmann Wolffs Ehefrau, Cathar. Elis. Simson, bittet wegen Hinterlassenschaft ihrer sel. Mutter Brüder, die Beschoren (Halberstadt) Zuversichtsbrief 1687; Heinrich Dunker wegen Unfall seiner Frau bei den Bauerwerken 1690; Bitte um Erlaß der "Armen Mägdegelder" mit Empfehlung der Pastoren zu S.Nikolai 1694; Hinrich Üppentrup bittet um Unterstützung, erinnert an seine Verdienste betr. Münsterschen Krieg 1694; Gräfl.lipp.Kanzlei bittet für abgebranntes Haus in der Vogtei Lage um Unterstützung 1696; Anna Cath.Schulte bittet um Unterstützung; ihr Mann, der zu Zelle gedienet, ist in Ungarn tot geblieben; Schuldsache des Schusters Halling, verkl.von Christian Sellige d.J. wegen Lederlieferung 1697; Bittet um Beihilfe für Brandschaden in Form einer Kirchenkollekte; Clara Agnete Hillen,Schlehausen Ehefrau, bittet wegen Aufhebung einer Pfändung. Dabei Kunstmaler; Bitte der Caterina Derendal um finanzielle Unterstützung
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ