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Versch. private und amtliche Korrespondenz, v.a. den 2. Weltkrieg betr.
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Enthält u.a.:
- Versch. Glückwunsch- und Dankschreiben; u.a. Geburtstagswünsche an W., Schwenningen a.N. 12.12.1944; von W. zum Geburtstag an Wilhelm Nestle, Grossheppach 17.4.1945; zur Anteilnahme W.'s, 22.2.1945
- Bittgesuch, u.a. um Mithilfe bei der Ermittlung der Aufenthaltsorte von verschleppten Kindern, o.D.; - von anderen Angehörigen, u.a. 4.2.1945; um Fürsprache für Inhaftierte, u.a. 16.6.1945; Entwurf eines Schreibens von W. an Entz, betr. eine im Polizeigefängnis Welzheim inhaftierte Person, 16.11.1944; Schreiben von W. an den Vorsitzenden des Sondergerichts für den Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart, betr. die Fürsprache für die dort verurteilte Tochter des Dekan Ströle (19.4.1945) und weitere Korrespondenz bzw. Urteil zu diesem Fall, März 1945;
- Berichte betr. den Verbleib und das Befinden versch. Personen und Kriegsgeschehen und Zerstörungen an verschiedenen Orten, u.a. Keppler an W., Reutlingen 26.1.1945; Karl Gauß an W., Reichenbach / Fils 16.12.1944; Meiser an W. (Abschrift), 19.12 o.J.; Ludwig Schneller an Wurm, betr. die Flucht aus Köln und den Verbleib in einem Diakonissenmutterhaus in Bad Ems, 1.3.1945; Bericht von Heinz Goldammer an W., betr. die Schwierigkeiten des Umzugs nach Mergentheim und Flucht seiner Tochter dorthin und Bericht über die dortige Dorfpfarrerstelle, Wachbach bei Mergentheim 20.2.1945; Bosler an W., betr. seine Verletzungen durch eine Bombenexplosion, o.D.; Frohnmeyer (Stadtpfarrer) an die Mitglieder des Calwer Verlagsvereins, betr. die Absage der jährlichen Mitgliederversammlung und Bericht über Zerstörungen und Verluste des Verlags, Reutlingen 26.10.1944; Friedrich Langenfass an W., Berichte über das Kriegsgeschehen, München 15.2.1945; Bericht von F.v. Bodelschwing über den Zustand der Gemeinde Bethel, Bethel bei Bielefeld 19.2.1945
- Privates Schreiben von W. an die Württ. Heilanstalt Winnental, betr. Erkundigungen über eine dort befindliche Person, 18.8.1944
- Versch. Predigten, Vorträge u.ä.; u.a. Predigt von W. Lempp, gehalten am 6.5.1945; Übersendung eines verschriftlichten Vortrags von Prof. Kittel (Tübingen) an W., Das Rassenproblem der Spätantike und das Frühchristentum, 1944
- Korrespondenz betr. wissenschaftliche Diskurse; u.a. Schreiben von W. an Stählin, Großheppach 3.11.1944; Ernst Biger(?) an W., betr. die Kritik an einem Vortrag, Göppingen 15.6.1931; Helmut Thielicke an W., Großheppach 19.2.1945
- Korrespondenz zu versch. Schriften und Predigten von W., u.a. Abschrift eines Schreibens von Wilhelm Pechmann an W., betr. einen Hirtenbrief von W., München 14.8.1944; versch. Korrespondenz betr. den von W. gehaltenen Vortrag ‚Das Profetische und das Priesterliche in der Heiligen Schrift'; versch. Korrespondenz die Publikation ‚Ein Rückblick auf ein Jahrhundert' betr.
- Kirchenpolitische und amtliche Korrespondenz W.'s, u.a. Gerstenmaier an W., betr. die ‚Nicht-Arier-Verfolgung', Berlin-Charlottenburg 22.4.1943; Pfarrer Dipper an W., betr. die Beurteilung eines ‚Bruders', Reichenbach/Fils 13.12.1944; W. an August Marahrens, betr. Gedanken zum Jahreswechsel, 18.1.1945; Schreiben von W. an Tügel, betr. die Abschaffung der Gottesdienste in Strafanstalten, Großheppach 21.11.1944; Gauß an W., u.a. die schlechte allgemeine Bildung in der Gesellschaft und die sozialpolitischen Folgen im 3. Reich betr., 3.2.1945; Hans Meiser an W., betr. u.a. die Bombardierung Münchens; einen Kirchenbund; Verhaftungen und Haftentlassungen versch. Amtsträger, Ansbach 9.2.1945; Schreiben eines Pfarrers an W., u.a. betr. die Problematik der Kommunikation auf dem Postweg, Horb 3.3.1945; Seelsorgebrief von W., Dez. 44; Gustav Entz an W., versch. Berichte, Wien 14.2.1945; Hartenstein an W., betr. die ‚Ehetrennung halbarischer Ehen', 9.2.1945; W. an Steinbach (Pfarrer), dessen Urlaubsgesuch betr., Großheppach 8.2.1945; Abschrift W. an Thielicke, betr. ‚die Aktion der Erlanger', 7.4.o.J.
- Politische Korrespondenzen, u.a. Korrespondenz, betr. die Bildung einer württembergischen Regierung, u.a. Auszug aus den Nachrichten der Militärregierung für den Stadtkreis Stuttgart, betr. die Ernennung der Leiter der Württembergischen Landesverwaltung, o.D.; Privatschreiben von Paul Lechner an W., mit dem Hinweis, er solle sich nicht in die Bildung einer Württembergischen Regierung involvieren lassen, Stuttgart 5.5.1945; Abschrift von W. an Strünckmann, betr. den mangelnden Widerstand der vergangenen Jahre gegen die Nationalsozialisten, 27.2.o.J. (1945)
3,5 cm
Sachakte
Hartenstein, Karl
Schneller, Ludwig
Nestle, Wilhelm
Ströle, Hermann
Kittel, Gerhard
Lempp, Wilfried
Lechner, Paul
Gerstenmaier, Eugen Karl Albrecht
Pechmann, Wilhelm
Marahrens, August
Goldammer, Heinz
Thielicke, Helmut
Meiser, Hans
Gauss, Karl August Wilhelm
Keppler, Friedrich
Tügel, Franz
Entz, Gustav
Langenfass, Friedrich
Bodelschwingh, Friedrich von
Stählin, Wilhelm
Strünckmann, Karl-Christoph(?)
Biger(?), Ernst
Bosler, (?)
Dipper, (?) (Pfarrer)
Frohnmeyer, N.N.
Bad Ems, Diakonissenmutterhaus Friedenswarte
Welzheim, Polizeigefängnis
Rassentheorien
Württembergische Landesverwaltung
Württembergische Regierung
Diakonissenmutterhaus Friedenswarte (Bad Ems)
Calwer Verlagsverein
Württembergische Heilanstalt Winnental
Pfarrei Wachbach bei Mergentheim
Polizeigefängnis Welzheim
Sondergericht für den Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart
halbarische Ehe
Militärregierung
Seelsorge
Kirchenbund
Stadtzerstörung
Nationalsozialisten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.